Google kauft in China Anteil an Startup für künstliche Intelligenz

Google will mit der Beteiligung an einem Startup für künstliche Intelligenz sein Standbein im chinesischen Markt stärken. Der US-Internetkonzern übernehme im Rahmen einer 75 Millionen Dollar schweren Finanzierungsrunde einen Minderheitsanteil an Mobvoi, teilte das Startup am Dienstag mit. Die genaue Summe, die Google zahlt, ist nicht bekannt. Die Gründer halten weiterhin die Mehrheit an dem nun mit 300 Millionen Dollar bewerteten Unternehmen. Mobvoi arbeitet an einer Software, die mit Hilfe von Sprache Befehle ausführt, und bietet darüber hinaus Computeruhren an.

Googles Betriebssystem Android setzt bereits Sprachsteuerung bei der Suchmaschinensuche ein. Die meisten Google-Dienste wie der E-Mail-Verkehr, die Suche und Kartenangebote sind in China seit rund fünf Jahren nicht verfügbar, da der Konzern sich nicht zensieren lassen will. Nun versuchen die Amerikaner, mit Hilfe von Partnerschaften Präsenz zu zeigen. Mobvoi und Google haben in der Vergangenheit bereits zusammengearbeitet.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor