Google-Ableger namens Chronicle soll Cyberkriminalität bekämpfen

San Francisco (APA/AFP) - Die Google-Mutter Alphabet hat einen neuen Ableger: Das Unternehmen Chronicle soll Geld mit dem Kampf gegen Cyberkriminalität verdienen, wie der Chef der Alphabet-Entwicklungsabteilung X, Stephen Gillet, am Mittwoch ankündigte. Chronicle sei ein unabhängiges Unternehmen, "das Firmen hilft, Cyberattacken zu finden und zu stoppen, bevor sie Schäden anrichten" - und das zu "bezahlbaren Preisen".

Aus der Entwicklungsabteilung sind auch schon die Firmen Waymo für die Entwicklung selbstfahrender Autos oder Verily im Bereich der Bioelektronik ausgegliedert worden - in diesem Medizinbereich wird versucht, mit Hilfe sehr kleiner Implantate elektronische Signale durch den Körper zu senden.

Alphabet hat das sogenannte X-Labor eingerichtet, um neue Geschäftsfelder zu erschließen. Bisher verdient das Unternehmen sein Geld vor allem über die Google-Werbeanzeigen.

Die Entwicklung von Chronicle habe vor rund zwei Jahren begonnen, erklärte Gillet. Dazu gehöre auch die auf Schadsoftware spezialisierte Firma VirusTotal, die Google im Jahr 2012 gekauft hatte.

Projektleiter Astro Teller erklärte, Chronicle solle ein "digitales Immunsystem" entwickeln. Die meisten Unternehmen arbeiteten bisher wie Ärzte, die eine Krankheit behandeln, nachdem die Symptome aufgetreten sind. "Der Körper löst das Problem, in dem er Antikörper bildet." Chronicle solle etwas Ähnliches für Computersysteme finden. Dabei habe das X-Labor bereits mit großen Unternehmen zusammengearbeitet - einige von ihnen testen laut Gillet bereits eine frühe Version einer Datensicherheits-Plattform.

Mag. Hermann Gabriel begehrt folgende nachträgliche Mitteilung:
 

Newsticker

Mag. Hermann Gabriel begehrt folgende nachträgliche Mitteilung

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte