Goldpreis sinkt auf Drei-Monats-Tief

Der Gold-Preis ist am Dienstag auf den niedrigsten Stand seit Anfang Dezember gesunken. Das Edelmetall verbilligte sich um bis zu 0,9 Prozent auf 1.156,20 Dollar (1.064,64 Euro) je Feinunze. Die Commerzbank-Analysten begründeten den Preisrutsch mit höheren US-Anleiherenditen, steigenden Aktienmärkten und dem sehr festen US-Dollar.


Eine Aufwertung des Greenback macht Edelmetalle für Investoren außerhalb der USA teurer. Das Edelmetall hatte lange von der ultralockereren US-Geldpolitik profitiert, weil Investoren Inflationsgefahren fürchteten und Gold als sicheren Hafen ansteuerten. Inzwischen ziehen viele Anleger aber wieder risikoreichere Anlageformen wie Aktien vor.

Ein Ende der Talfahrt des Goldpreises ist Experten zufolge nicht in Sicht. Grund seien die guten Aussichten für die US-Konjunktur und die Erwartung steigender Zinsen in den USA. Zinserhöhungen dämpfen die Furcht der Anleger vor einer anziehenden Teuerung. Damit verliert Gold als Absicherung gegen Inflation an Attraktivität.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

Newsticker

Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

Newsticker

Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

Newsticker

Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor