Goldpreis fällt kurzzeitig auf Acht-Monats

Spekulationen auf eine baldige US-Zinserhöhung haben dem Gold -Preis am Montag zugesetzt. Der Preis für das Edelmetall ging zeitweise um 0,2 Prozent zurück und lag mit 1226,10 Dollar je Feinunze auf dem niedrigsten Stand seit Anfang Januar.

Frankfurt, (Reuters) - Spekulationen auf eine
baldige US-Zinserhöhung haben dem Gold -Preis am Montag
zugesetzt. Der Preis für das Edelmetall ging zeitweise um 0,2
Prozent zurück und lag mit 1226,10 Dollar je Feinunze auf dem
niedrigsten Stand seit Anfang Januar. Anschließend erholte er
sich auf 1233 Dollar.

Der Markt rechne bislang damit, dass die US-Notenbank im
Juni 2015 die Zinswende einleiten wird, sagte Rohstoff-Experte
Samuel Laughlin vom Handelshaus MKS. "Jeder Hinweis auf eine
frühere Anhebung wird die Metallpreise weiter drücken."

Steigende Zinsen verringern die Wahrscheinlichkeit einer
anziehenden US-Inflation und schmälern damit die Attraktivität
des Goldes als Absicherung dagegen. Außerdem sorgt eine
straffere US-Geldpolitik für eine Aufwertung des Dollar, die das
Edelmetall für Investoren außerhalb der USA verteuert.

Peking (APA/Reuters) - Die chinesische Zentralbank will ungeachtet gestiegener Konjunkturrisiken durch den Handelskonflikt mit den USA vorerst auf größere Hilfen für die Wirtschaft verzichten. Stattdessen sollen die Finanzierungsprobleme von Unternehmen "effektiv gelindert" werden, hieß es in einer am Dienstag veröffentlichten Stellungnahme.
 

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Chinas Notenbank verzichtet vorerst auf größere Konjunkturhilfen

Genua (APA/Reuters) - Nach dem Brückeneinsturz in Genua hat Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte den Autobahnbetreiber zu deutlich höheren Entschädigungszahlungen für die Opfer aufgefordert. Den vom Infrastrukturkonzern Atlantia angebotenen Betrag von 500 Millionen Euro nannte der Regierungschef in der Zeitung "Il Corriere della Sera" vom Dienstag bescheiden.
 

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Brückeneinsturz in Genua - Conte fordert mehr Geld von Betreiber

Wien (APA) - Der Rat für Forschung und Technologieentwicklung (RFT) befürchtet, dass Österreich in der Grundlagenforschung den Anschluss an die internationale Spitze verliert. Um das zu vermeiden, empfiehlt das Gremium der Bundesregierung, die im Wettbewerb vergebenen Mittel für Grundlagenforschung zu steigern. So sollte das Budget des Wissenschaftsfonds FWF um 80 bis 90 Mio. Euro jährlich erhöht werden.
 

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Forschungsrat empfiehlt mehr Mittel für Grundlagenforschung