Goldman Sachs senkt das EVN-Kursziel von 11,40 auf 11,20 Euro

Maria Enzersdorf - Im Rahmen einer Sektorstudie haben die Experten von Goldman Sachs das Kursziel für die Aktien der EVN von 11,40 Euro auf 11,20 Euro leicht gesenkt. Das Votum haben die Analysten unverändert als "Neutral" eingestuft.

Der Abschlag der EVN-Aktien liegt im Trend des Gesamtsektors. Die Experten erwarten weiterhin niedrige Rohstoffpreise, welche kurzfristig die Gewinne der Energiebranche belasten dürften. Jedoch gehen die Analysten im Jahr 2017 von einen Anstieg beim Ölpreis von 60 Prozent aus. Daher belassen sie ihre Prognosen für die europäischen Energiepreise über dem aktuell sehr niedrigen Ölpreis.

Erst im November vergangenen Jahres hatte die EVN die Gashochdruckleitung "West 4 - Westschiene" offiziell in Betrieb genommen und damit die Anbindung der Speicher in Oberösterreich/Salzburg an den Osten den Landes verbessert. Die Leitung ist 150 Kilometer lang und läuft von Auersthal (Bezirk Gänserndorf) bis Amstetten. Investiert wurden rund 150 Mio. Euro.

Beim Gewinn je Aktie erwarten die Goldman-Analysten 0,99 Euro für das Geschäftsjahr 2014/2015, sowie 0,61 bzw. 0,69 Euro für die beiden Folgejahre. Die Dividendenschätzung beläuft sich auf jeweils 0,42 Euro für dieselben drei Jahre.

Am Mittwochnachmittag notierten die EVN-Titel an der Wiener Börse mit plus 0,15 Prozent bei 10,17 Euro.

Analysierendes Institut Goldman Sachs

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro