Goldman Sachs - Euro wird bis auf 0,80 Dollar fallen

Die Talfahrt des Euro wird Goldman Sachs zufolge anhalten und die Währung bis Ende 2017 auf ein Rekordtief von 0,80 Dollar drücken. Immer mehr Anleger kehrten der Euro-Zone den Rücken, erklärte die US-Investmentbank am Freitag. Die Gemeinschaftswährung steht seit Monaten unter Druck und kostet aktuell nur noch knapp 1,06 Dollar - nach rund 1,40 Dollar im Mai 2014.

Goldman Sachs zeigt sich der Prognose pessimistischer als etwa die Deutsche Bank, die einen Rückgang auf 0,85 Dollar erwartet. Auch andere Großbanken haben eine Euro-Abwertung prognostiziert, allerdings nicht in dem Maße wie Goldman Sachs.

Goldman rechnet damit, dass sich der Euro-Dollar-Kurs schon bald umkehrt: Binnen zwölf Monaten seien für einen Euro 0,95 Dollar fällig und Ende 2016 nur noch 0,85 Dollar, erklärte das Institut. Bisher hatte Goldman noch damit gerechnet, dass Ende 2016 erst die Parität erreicht wird, bei der ein Euro genau einen Dollar wert ist. Goldman kappte diese Vorhersage nun unter anderem auch deshalb, weil sich die Geldpolitik in der Euro-Zone und in den USA gegensätzlich entwickelt.

Während die Europäische Zentralbank (EZB) am Montag mit einem milliardenschweren Ankauf von Staatsanleihen zur Konjunkturstützung begann, verlässt die US-Notenbank Fed diesen Weg der "Quantitativen Lockerung" (QE") wieder und steht wohl noch 2015 vor einer Anhebung der Zinsen.

Der Euro war am Donnerstag auf ein Zwölf-Jahres-Tief von 1,0494 Dollar gefallen, seit Jahresanfang hat er 12,5 Prozent verloren. Sein bisheriges Allzeittief hatte die im Jahr 1999 eingeführte Währung im Herbst 2000 markiert, als für einen Euro nur 0,8225 Dollar bezahlt werden mussten.

Für die Exportnation Deutschland ist ein schwächerer Euro grundsätzlich positiv. Autos, Maschinen oder Chemieprodukte können im Dollar-Raum billiger verkauft werden, das verschafft hiesigen Firmen einen Wettbewerbsvorteil. Allerdings haben sich viele Unternehmen gegen Währungsschwankungen abgesichert oder gleich ganze Produktionen in den Dollar-Raum ausgelagert. Damit machte ihnen der 2013 und Anfang 2014 noch starke Euro nicht so viel aus. Sie profitieren umgekehrt aber jetzt auch weniger von einer Dollar-Talfahrt.

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach