GM steigt bei Uber-Rivalen Lyft ein - Roboter-Taxis als Ziel

Die Opel-Mutter General Motors will zum Vorreiter bei selbstfahrenden Roboter-Taxis werden. Dafür steigt der amerikanische Autogigant beim Start-up Lyft ein, einem Rivalen des umstrittenen Fahrdienst-Vermittlers Uber. GM steckte 500 Mio. Dollar (rund 460 Mio. Euro) in die bisher nur in den USA aktive Firma, wie die Unternehmen am Montag bekanntgaben.

Lyft-Mitgründer John Zimmer gab auch einen Zeitrahmen vor: Die Flotte selbstfahrender Lyft-Autos dürfte innerhalb der nächsten zehn Jahre an den Start gehen, wahrscheinlich früher, sagte er der Website "Buzzfeed".

Die Ankündigung kam unmittelbar vor dem Start der Technik-Messe CES in Las Vegas, von der nach Medienberichten eine Kooperation bei selbstfahrenden Autos zwischen Google und dem wichtigsten GM-Konkurrenten Ford erwartet wird. Es gibt aber widersprüchliche Angaben Darüber, worum genau es dabei gehen soll. Nach einer Darstellung soll Ford die kleinen selbstfahrenden Elektro-Zweisitzer von Google bauen. Nach einer anderen kommt Googles seit Jahren entwickelte Roboterwagen-Technologie in Autos von Ford.

GM sichert mit der neuen Partnerschaft ein Stück weit auch ein klassisches Autogeschäft ab: Der Konzern wird ab sofort zum bevorzugten Lieferanten von Mietwagen für Lyft-Fahrer.

Lyft stand bisher tief im Schatten von Uber und bekommt mit dem GM-Einstieg auf einen Schlag mehr Gewicht. Das Start-up, das die Autos seiner Fahrer mit einem vielbelächelten großen pinken Plüsch-Schnauzbart markiert, wurde bei der insgesamt gut eine Milliarde Dollar schweren Finanzierungsrunde mit 5,5 Mrd. Dollar bewertet. Das ist ein weiter Abstand zu der Bewertung von über 62 Mrd. Dollar, zu der Uber zuletzt eine weitere Milliarde an Investoren-Geldern angelockt haben soll.

Die Bewertung bei solchen Finanzierungsrunden wird zwischen Geldgebern und Firma ausgehandelt. Sie zeigt eigentlich nur, welchen Anteil an dem Unternehmen ein Investor für sein Geld bekommt, der Wert bei einem späteren Börsengang kann auch darunter liegen.

Uber arbeitet ebenfalls an der Entwicklung selbstfahrender Autos. Dafür warb das Start-up aus San Francisco, das weltweit mit Taxi-Branche und Regulierern aneinandergerät, zahlreiche Forscher von der renommierten US-Universität Carnegie Mellon ab und sicherte sich Teile der Kartensparte von Microsoft.

New York/Palo Alto (Kalifornien) (APA/Reuters) - Tesla-Chef Elon Musk und seinem Unternehmen drohen nach Einschätzung von Rechtsexperten keine drakonischen Strafen für die womöglich voreilige Ankündigung eines Börsenabschieds per Twitter.
 

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Experten - Tesla-Chef kann auf Milde der Börsenaufsicht hoffen

Wolfsberg (APA) - Das australische Unternehmen European Lithium, das auf der Koralpe im Süden Österreichs Lithium abbauen möchte, ist auf Investorensuche. Die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft (AG) und ein Listing im amtlichen Handel an der Wiener Börse seien geplant, hieß es in einer Aussendung am Donnerstag. Seit Oktober 2017 notiert European Lithium bereits am Dritten Markt der Wiener Börse.
 

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European Lithium will in amtlichen Handel an Wiener Börse

Brüssel/Berlin (APA/Reuters) - Der Handelsüberschuss der EU-Länder mit den USA hat sich im ersten Halbjahr ungeachtet der scharfen Kritik von Präsident Donald Trump deutlich erhöht. Von Jänner bis Juni summierte er sich auf 66,9 Mrd. Euro, wie das Statistikamt Eurostat am Donnerstag mitteilte. Das sind 10,7 Mrd. Euro oder 16 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
 

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EU-Handelsüberschuss mit den USA stieg im ersten Halbjahr kräftig