GM wies Fusionsvorschlag von Fiat Chrysler zurück

Washington, 24. Mai (Reuters) - F iat-Chrysler ist einem Zeitungsbericht zufolge mit einem Fusionsvorschlag bei der Opel-Mutter General Motors (GM) abgeblitzt. Fiat-Chrysler-Chef Sergio Marchionne habe im März eine E-Mail an seine GM-Kollegin Mary Barra geschrieben, berichtete die "New York Times" am Samstag unter Berufung auf zwei mit dem Vorgang vertraute Personen. Marchionne habe darin Barra eine Kombination der beiden Autobauer nahegelegt, die Milliardeneinsparungen bringen und einen neuen Branchenriesen schaffen könne. Seine Bitte um ein Treffen sei aber abgewiesen worden.

Spekulationen über eine Annäherung beider Konzerne machen schon seit längerem die Runde. Marchionne warb bereits für Fusionen in der Branche und kündigte eine aktive Rolle dabei an. Zuletzt sagte er, sollten andere Autohersteller sich nicht auf Gespräche einlassen, könnte er mit Technologiekonzernen wie Google und Apple über einen Schulterschluss beraten, die an einer Weiterentwicklung des Automobils arbeiten. Marchionne hat sich nach eigenen Worten bereits mit den Chefs von Apple und des Elektroautobauers Tesla getroffen. GM-Chefin Barra sagte Anfang des Monats, sie habe keine Gespräche mit Marchionne geführt. Ihr Unternehmen werde weiterhin seine eigenen Investitionspläne bei der Produktentwicklung verfolgen

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte