Glyphosat - Massen-Protest zwingt EU zu Debatte

Brüssel (APA/dpa) - Gegner von Glyphosat haben mit ihrem Massen-Protest eine Anhörung im Europäischen Parlament erzwungen. Eine europäische Bürgerinitiative hatte rund 1,1 Millionen gültige Unterschriften für ein Verbot des Pestizids Glyphosat gesammelt, wie die EU-Kommission am Freitag bestätigte. Nun dürfen die Organisatoren ihr Anliegen im EU-Parlament vortragen. Die Kommission muss Stellung dazu nehmen.

Außer dem Verbot von Glyphosat in der EU fordern die Unterzeichner eine Reform der Genehmigungsverfahren für Pestizide. Diese sollten nicht auf Basis von Studien zugelassen werden dürfen, "die von der Pestizidindustrie in Auftrag gegeben wurden", heißt es. Eingereicht hatte das Bündnis aus Nicht-Regierungsorganisationen und Umweltverbänden die Unterschriften Anfang Juli. Seither hatte die Kommission geprüft, ob alle Voraussetzungen erfüllt sind. Allein rund 670.000 Unterschriften kamen aus Deutschland.

Wenn mindestens eine Million gültige Unterschriften aus mindestens sieben EU-Mitgliedsländern vorliegen, muss sich die EU-Kommission mit einer Bürgerinitiative befassen. In jedem der sieben Mitgliedsstaaten muss dabei eine Mindestzahl von Unterstützern erreicht werden.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro