Glyphosat - Leichtfried fordert Sofortverbot in Österreich

Wien/Klagenfurt/Brüssel (APA) - Verkehrsminister Jörg Leichtfried (SPÖ) fordert ein Sofortverbot von Glyphosat in Österreich. Als "Spiegelminister" zu Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter (ÖVP) habe er an das Agrarressort einen Gesetzestext geschickt, in dem das sofortige Verbot des Unkrautvernichtungsmittels verlangt wird, sagte Leichtfried Montag am Rande des Telekom-Rats in Brüssel gegenüber der APA.

Nächste Woche soll der Antrag im Nationalrat behandelt werden. Es sei ein "handfester Skandal", was in der EU hier passiert sei. Offizielle Gutachter dürften offenbar von den Glyphosat-Betreiberfirmen wortwörtlich abgeschrieben haben. "Das geht nicht für eine unabhängige Behörde." Glyphosat steht im Verdacht, krebserregend zu sein. Trotzdem wurde es zuletzt von der EU-Kommission um fünf Jahre in der EU verlängert.

Zu den laufenden Koalitionsverhandlungen zwischen ÖVP und FPÖ meinte Leichtfried, es sei schwer abzuschätzen, ob es noch heuer eine Regierung geben werde. Er glaube aber schon, dass eine schwarz-blaue Koalition zustande kommen werde. "Aber es wird keine Liebesheirat - der Honeymoon dürfte vorbei sein."

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte