Glyphosat - Leichtfried fordert Sofortverbot in Österreich

Wien/Klagenfurt/Brüssel (APA) - Verkehrsminister Jörg Leichtfried (SPÖ) fordert ein Sofortverbot von Glyphosat in Österreich. Als "Spiegelminister" zu Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter (ÖVP) habe er an das Agrarressort einen Gesetzestext geschickt, in dem das sofortige Verbot des Unkrautvernichtungsmittels verlangt wird, sagte Leichtfried Montag am Rande des Telekom-Rats in Brüssel gegenüber der APA.

Nächste Woche soll der Antrag im Nationalrat behandelt werden. Es sei ein "handfester Skandal", was in der EU hier passiert sei. Offizielle Gutachter dürften offenbar von den Glyphosat-Betreiberfirmen wortwörtlich abgeschrieben haben. "Das geht nicht für eine unabhängige Behörde." Glyphosat steht im Verdacht, krebserregend zu sein. Trotzdem wurde es zuletzt von der EU-Kommission um fünf Jahre in der EU verlängert.

Zu den laufenden Koalitionsverhandlungen zwischen ÖVP und FPÖ meinte Leichtfried, es sei schwer abzuschätzen, ob es noch heuer eine Regierung geben werde. Er glaube aber schon, dass eine schwarz-blaue Koalition zustande kommen werde. "Aber es wird keine Liebesheirat - der Honeymoon dürfte vorbei sein."

Wiesbaden (APA/dpa) - In Deutschland ist unter den Bundesländern ein Streit um die Strafzahlung des VW-Konzerns in Höhe von einer Milliarde Euro wegen des Abgasskandals entbrannt. Das Land Hessen hat nun die Aufteilung des Milliardenbußgeldes unter den Ländern gefordert. Gezahlt hat Volkswagen die Milliarde an das Land Niedersachsen, das maßgeblich am Konzern beteiligt ist.
 

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Deutsche Bundesländer streiten um VW-Milliarde

Athen (APA/Reuters) - Die Finanzminister der Euro-Länder wollen die Auszahlung von Milliardenmitteln an Griechenland nach dem Auslaufen des dritten Rettungsprogramms im August an Reformauflagen knüpfen. Insgesamt 4,8 Mrd. Euro bis 2022 sollten nur dann gezahlt werden, wenn die Athener Regierung sich an die Bedingungen eines sogenannten Überwachungsprogramms halte, heißt es in einem Dokument der Eurogruppe.
 

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Euro-Länder planen reformabhängige Zahlungen an Griechenland

Berlin/Menlo Park (APA/Reuters) - Facebook will Falschmeldungen auf seiner Plattform weiter erschweren. Die Zusammenarbeit mit unabhängigen Faktenprüfern werde bis Jahresende von derzeit 14 auf weitere Länder ausgedehnt, kündigte das weltgrößte soziale Netzwerk am Donnerstag an. Zudem fänden in nunmehr vier Ländern Tests zur Überprüfung von Fotos und Videos statt.
 

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Facebook will schärfer gegen Falschmeldungen vorgehen