Glücksspiel - Stadt Wien strikt gegen VLT-Automaten der Lotterien

Wien - Wien wehrt sich gegen eine Rückkehr der Spielautomaten. Man sei "befremdet" darüber, dass es nun Bestrebungen gebe, Video Lotterie Terminals (sogenannte VLT-Geräte) der Lotterien anzubieten. Das betonte die zuständige Stadträtin Ulli Sima (SPÖ) am Montag im Gespräch mit der APA. Laut "Presse" wird auf Bestreben von Aufsichtsrat Erich Hampel über ein entsprechendes Engagement in Wien diskutiert.

Angesetzt ist laut dem Bericht (Samstags-Ausgabe) eine außerordentliche Sitzung des Aufsichtsrats der Österreichischen Lotterien, bei der am Abend darüber beraten werden soll, die VLT-Maschinen doch in der Bundeshauptstadt aufzustellen - auch wenn die Lotterien stets betont haben, das nicht tun zu wollen. Denn: In Wien ist seit Jahresbeginn das Automaten-Zocken in Spiellokalen nicht mehr gestattet. Das Unternehmen hat der Stadt versichert, deren Willen respektieren zu wollen.

Wobei sie das nicht müssten: Mit dem nun verbotenen kleinen Glücksspiel haben die Terminals nämlich nichts zu tun. Für die zentral gesteuerten VLT-Maschinen gibt es eine bundesweite Konzession, ein Aufstellen wäre problemlos möglich.

Sima pocht nun aber sehr wohl auf Einhaltung des Versprechens: "Wir haben eine schriftliche Zusage und ich gehe davon aus, dass sie hält." Man setze auf die "Handschlagqualität" des Unternehmens. Würden die VLT-Geräte kommen, würde dies jedenfalls den Bestrebungen der Stadt zuwiderlaufen, das kleine Glücksspiel zu verbieten, beklagte sie. Denn die betreffenden Automaten würden sich optisch nicht von den nunmehr verbotenen unterscheiden.

Wien (APA) - Der börsenotierte Caterer Do&Co verlängert die Kooperation mit der teilstaatlichen Turkish Airlines (Türk Hava Yollari A.O.). Die Zusammenarbeit wird über 15 Jahre im Rahmen der gemeinsamen Gesellschaft THY DO & CO kram Hizmetleri A. fortgesetzt - vorbehaltlich der Genehmigungen durch Unternehmensorgane und von Behörden "sowie einer zufriedenstellenden Vertragsdokumentation", so Do&Co Dienstagabend.
 

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Do&Co verlängert Kooperation mit Turkish Airlines um 15 Jahre

Maribor (APA) - Der österreichisch-slowenisch-kanadische Geschäftsmann Walter Wolf steht in Slowenien wegen Vorwürfen der Geldwäsche in Zusammenhang mit der Patria-Schmiergeldaffäre vor Gericht. Bei der Anklageverlesung vor dem Bezirksgericht in Maribor plädierte der 79-Jährige am Montag auf nicht schuldig, berichtete die Nachrichtenagentur STA.
 

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Patria-Affäre in Slowenien: Wolf wegen Geldwäsche vor Gericht

Innsbruck (APA) - Die Asfinag hat dementiert, dass die geplante temporäre Freigabe des Pannenstreifens auf der Inntalautobahn (A12) zwischen Innsbruck West und Zirl vorerst auf Eis gelegt wird. Der Geschäftsführer für Tirol und Vorarlberg, Stefan Siegele, bezeichnete dies in einer Aussendung als "völlig falsch". Der "Kurier" hatte zuvor über ein Aus für die Pannenstreifen-Freigabe berichtet.
 

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Aus für Pannenstreifen-Freigabe in Tirol: Asfinag dementiert