Glücksspiel: Aufregung um neue Video-Terminals im Wiener Prater

Wien (APA) - Die Österreichischen Lotterien haben im Wiener Prater 50 sogenannte Video-Lotterie-Terminals (VLT) aufgestellt. Die Geräte seien ohne Absprache mit der Stadt platziert worden, berichteten mehrere Zeitungen am Mittwoch. Die zuständige Stadträtin Ulli Sima (SPÖ) ist empört und befürchtet die Rückkehr des seit 2015 in Wien verbotenen Kleinen Glücksspiels durch die Hintertür.

Die Geräte sind durch das Glücksspielgesetz des Bundes gedeckt und somit nicht vom Wiener Verbot betroffen. Die Österreichischen Lotterien hätten der Stadt jedoch im Jahr 2011 versprochen, derartige Terminals nur nach Rücksprache mit der Wiener Landesregierung aufzustellen, kritisierte Sima in den entsprechenden Medienberichten und warf dem Unternehmen Wortbruch vor. Für die APA war Sima am Mittwoch trotz mehrfachre Anfrage nicht für eine Stellungnahme erreichbar.

Die Österreichischen Lotterien bestätigten das Aufstellen der Video-Lotterie-Terminals gegenüber der APA und verteidigten das Vorgehen. Die Terminals seien am Bundesrechenzentrum angebunden und vom Finanzministerium genehmigt, betonte Unternehmenssprecher Martin Himmelbauer. "Es ist ein vernünftiges Angebot gemacht worden mit allen Vorkehrungen zum Spielerschutz." Zum Vorwurf der Stadträtin, man sei wortbrüchig geworden, sagte Himmelbauer: "Das sehen wir ganz und gar nicht so". Es habe "selbstverständlich Informationsgespräche mit der Stadtregierung" gegeben.

Auf die Frage, ob weitere Standorte in Wien angedacht seien, sagte Himmelbauer: "Wir werden schauen, was sich an weiteren Möglichkeiten auftut." Man werde Wien keinesfalls "zupflastern", versicherte er. "Wir haben das immer sehr moderat gemacht."

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne