Gloriette-Konkursverfahren - 15,2 Mio. Euro Forderungen

Nach dem Konkurs des Hemdenherstellers Gloriette im Jänner hat am Montag in Eisenstadt eine Prüfungstagsatzung stattgefunden. Dem Masseverwalter zufolge meldeten Gläubigern bisher Forderungen im Ausmaß von 15,2 Mio. Euro an, bestätigte Alexander Klikovits vom Kreditschutzverband (KSV) gegenüber der APA einen Bericht des ORF Burgenland. Ein Teil von 9,4 Mio. Euro ist demnach anerkannt worden.

Gloriette hatte im Jänner Konkurs angemeldet, nachdem ein deutsches Tochterunternehmen insolvent geworden war und ein Loch in die Bilanz der Hemdenfirma riss. Das Bangen um ihre Jobs war für die 89 betroffenen Mitarbeiterinnen nach einigen Wochen aber vorüber: Im März unterschrieb der Unternehmer Peter Hofer den Übernahmevertrag und kündigte an, den Betrieb weiterzuführen. Das laufende Konkursverfahren habe auf die bereits erfolgte Übernahme des Hemdenherstellers Gloriette keinen Einfluss, hieß es vom KSV.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma