"Global Cities Index" - Wien verlor erneut einen Rang

Im Ranking der 125 einflussreichsten Metropolen der Welt hat Wien erneut an Boden verloren und landete nur noch auf Platz 19. New York und London führen die Riege der Weltstädte an, die US-Stadt hatte seit Jahren die Nase vorn. Erstmals seit 2008 wurde der Big Apple nun von London auf den zweiten Platz verwiesen.

Die Briten konnten insbesondere beim Kulturangebot, den wirtschaftlichen Aktivitäten und beim Informationsaustausch aufholen, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten "Global Cities Index" der Unternehmensberatung A.T. Kearney hervorgeht.

Europa ist unter den Top 25 lediglich mit 6 Städten vertreten: Paris bleibt einmal mehr auf dem Stockerl und sichert sich den dritten Platz. Brüssel und Madrid folgen auf den Plätzen 12 und 13, Berlin konnte sich um einen Rang auf Platz 16 verbessern. Auch Amsterdam machte drei Plätze gut und landete auf Platz 22.

Wien verlor erneut einen Rang und belegt nur noch Platz 19. Die Bundeshauptstadt behauptet sich laut Studie aber mit überdurchschnittlich hoher Wirtschaftsaktivität.

"Wien hält sich mehr oder weniger stabil im letzten Drittel des Rankings", kommentiert Florian Haslauer, Manager Director von A.T. Kearney, die Position Österreichs im internationalen Vergleich. Das sei ein gutes Ergebnis, aber kein Grund, sich auszuruhen. Die jüngsten Ergebnisse im Index für ausländische Direktinvestitionen hätten zum Beispiel gezeigt, dass Wien an Strahlkraft für ausländische Investitionen verloren habe - ein Warnsignal, das man ernst nehmen müsse.

Mit Tokyo, Hongkong, Singapur und Peking landeten gleich vier asiatische Metropolen unter den Top 10.

Betrachtet man das Entwicklungspotenzial der Städte, ist San Francisco mit seiner hohen Innovationskraft und privatem Investitionsvolumen nach wie vor Spitzenreiter, gefolgt von New York und Boston. Hier belegt Wien nur den 41. Platz.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro