Glencore kauft um dreiviertel Milliarde Dollar in Peru zu

Baar/Lima (APA/sda) - Die Schweizer Bergbaufirma Glencore, zuletzt wegen der Paradise Papers in den Schlagzeilen, hat seinen Einfluss beim peruanischen Bergbauunternehmens Volcan Compania Minera ausgebaut. Nach einem Kaufangebot hält Glencore nun 55,03 Prozent der stimmberechtigten A-Aktien des Zink-, Blei- und Silberproduzenten. Dafür legte der Rohstoffkonzern 734 Mio. Dollar (629,8 Mrd. Euro) auf den Tisch.

Werden die eigenen Aktien, die Volcan selbst hält, herausgerechnet, ergibt sich ein Anteil von 62,96 Prozent, wie Glencore am Montag mitteilte. Unter Berücksichtigung der nicht-stimmberechtigten B-Aktien sowie unter Ausklammerung der durch Volcan gehaltenen Aktien hält Glencore einen Anteil von 23,29 Prozent an Volcan.

Glencore hielt bisher 18,11 Prozent an dem peruanischen Unternehmen. Im Oktober stockte der Konzern seinen Anteil auf und kündigte zugleich ein öffentliches Angebot für die A-Aktien von Volcan an. Der Konzern bot 1,215 Dollar pro Anteilsschein. Die Aktionäre dienten Glencore daraufhin 36,92 Prozent der A-Aktien an. Glencore hatte bis zu 48,19 Prozent der A-Aktien kaufen wollen.

Volcans Minen befinden sich laut der Mitteilung in den Produktionsgebieten in Peru, die am reichsten an verschiedenen Metallen sind. 2016 erwirtschaftete das Unternehmen einen Vorsteuergewinn von 133 Mio. Dollar.

Die Inflationsrate in Österreich ist im Juli leicht auf 2,1 Prozent gestiegen, nach 2,0 Prozent im Juni. Hauptpreistreiber waren Treibstoffe, gefolgt von Ausgaben für Wohnen, Wasser, und Energie, teilte die Statistik Austria am Freitag mit. Die Treibstoffpreise waren im Juli um 14,8 Prozent höher als im Vorjahresmonat.
 

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Inflation stieg in Österreich im Juli auf 2,1 Prozent

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne