GlaxoSmithKlines neue Strategie greift - Börse jubelt

London - Der britische Pharmakonzern GlaxoSmithKline kommt wieder auf Touren. Im vergangenen Quartal schaffte das Unternehmen nach Angaben vom Mittwoch ein überraschend deutliches Wachstum. Der Umsatz legte 11 Prozent auf umgerechnet gut 8 Mrd. Euro zu, der Betriebsgewinn um 19 Prozent auf 2 Mrd. Euro.

Dazu trug eine höhere Nachfrage nach neuen Arzneien gegen Atemwegserkrankungen und HIV bei, die sinkende Erlöse des älteren Lungenpräparats Advair ausglich. Die Glaxo-Aktie zog 2,8 Prozent an, Anleger hatten schwächere Quartalszahlen erwartet.

Konzernchef Andrew Witty sieht den Pharmariesen, der in den vergangenen Jahren durch günstigere Nachahmermedikamente sowie einen Korruptionsskandal in China gebeutelt wurde, auf gutem Weg, seine Geschäftsziele zu erreichen. Der Manager gibt seinen Posten Ende März 2017 ab. Er stand unter erheblichem Druck von Investoren, weil die Gewinne nicht mehr so sprudelten wie erhofft.

Zur Stabilisierung der Geschäfte verstärkte Witty das Engagement im Bereich rezeptfreie Gesundheitsprodukte, in dem Glaxo mit dem Schweizer Partner Novartis zusammenarbeitet. Die Strategie bringt erste Erfolge. Im vergangenen Quartal verbesserten sich die Gewinnspannen in dem Geschäftsfeld.

Wien (APA) - Maschinen können bald mehr als die Hälfte der Tätigkeiten übernehmen, die jetzt von Menschen ausgeübt werden. Dementsprechend ist mehr als die Hälfte der Jobs mittelfristig von Automatisierung oder "Robotern" bedroht. Ältere Menschen trifft das besonders hart, weil sie sich schwertun, eine neue Arbeit zu finden oder umzusatteln, zeigt eine am Mittwoch veröffentlichte Mercer-Studie.
 

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Roboter bedrohen vor allem Jobs unqualifizierter älterer Menschen

Wien (APA) - Singapur unterzeichnet am Freitag ein Freihandelsabkommen mit der EU, das aber für London bald nicht mehr gilt. Singapurs Ministerpräsident Lee Hsien Loong schließt nicht aus, dass die Briten bilateral zu einem besseren Deal mit seinem Land gelangen könnten. "Es ist immer leichter, ein Abkommen mit einem Land statt mit einer Organisation aus 28 Staaten zu machen", sagte er am Mittwoch in Wien.
 

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Brexit - Singapurs Premier: Mit einem Land macht man leichter Deals

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