Glaxo-Smith-Kline liefert erste Ebola-Impfstoffe für Großtest

Monate nach dem Höhepunkt der Ebola-Epidemie und fast 39 Jahre nach dem erstenmaligen Ausbruch von Ebola hat Pharmariese Glaxo-Smith-Kline einen Ebola-Impfstoff fertig, der nun ausgeliefert wird. Die ersten Dosen sollen nun in Liberia Ebola-Infizierten getestet werden.

Freetown/Conakry/Monrovia. Der britische Pharmakonzern Glaxo-Smith-Kline (GSK) hat die erste Charge seines neu entwickelten Ebola-Impfstoffes nach Liberia verschickt. Die 300 Dosen sollten noch am Freitag eintreffen. In den nächsten Wochen soll in West-Afrika ein Feldversuch mit 30.000 Menschen starten, wovon sich 10.000 impfen lassen - ein sogenannter Phase-III-Test auf Wirksamkeit.

Bisher habe es nur Phase-I-Versuche mit 200 Freiwilligen in Großbritannien, den USA, der Schweiz und in Mali gegeben. "Die ersten Daten von diesen Versuchen zeigen, dass der Impfstoff ein akzeptables Sicherheitsprofil hat, auch unter Berücksichtigung der westafrikanischen Bevölkerung und der unterschiedlichen getesteten Dosen", teilte der Konzern am Freitag mit. Der Impfstoff benützt ein biotechnologisch verändertes Erkältungsvirus von Schimpansen als Träger für ungefährliche Teile des Ebola-Erregers, wie er in Zaire vorkam und der verantwortlich für den gegenwärtigen Ausbruch von Ebola ist. Das Immunsystem der Geimpften soll auf die Ebola-Virus-Antigene reagieren.

Die GSK-Aktie hat seit Mitte Jänner um rund zehn Prozent zulegen können.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro