Sanierungsplan für insolvente Fill Metallbau akzeptiert

Die Gläubiger haben den Sanierungsplan durchgewunken. Fill muss nur 20 statt der bisher 30 Prozent geforderte Quote liefern.

Hohenzell. Der Sanierungsplan der insolventen Fill Metallbau mit Sitz in Hohenzell ist am Mittwoch angenommen worden. Die Gläubiger haben einer Quote von zehn Prozent sofort, fünf Prozent in einem Jahr sowie weitere fünf Prozent in zwei Jahren mehrheitlich zugestimmt, bestätigte der KSV oö. Medienberichte am Donnerstag.

Zuletzt war die den 972 Gläubigern angebotene Quote von 30 auf 20 Prozent gesenkt worden. "Nachkalkulationen hatten ergeben, dass das verfügbare Vermögen stark zu reduzieren war", nannte der Linzer KSV-Leiter Otto Zotter als Grund. Die erste Rate soll innerhalb der kommenden 14 Tage an die Gläubiger überwiesen werden. Von den betroffenen 238 Mitarbeiter werden voraussichtlich 31 ihren Arbeitsplatz verlieren.

Anfang Oktober war ein Antrag auf Eröffnung eines Sanierungsverfahrens ohne Eigenverwaltung eingebracht worden. Demnach stehen Aktiva von 8,1 Mio. Euro Passiva in der Höhe von 31,2 Mio. Euro gegenüber.

Wien/Linz (APA) - Der 50. Verhandlungstag im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere verlief heute äußerst zäh. Nachdem Richterin Marion Hohenecker die Befragung von Grasser abgeschlossen hatte, war die Anklagebehörde am Wort - im wahrsten Sinne des Wortes, denn der Ex-Minister machte von seinem Recht auf Entschlagung Gebrauch und beantwortete so gut wie keine Frage.
 

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Grasser-Prozess - 50. Tag im Zeichen des Schweigens

Düsseldorf (APA/Reuters) - Der tschechische Milliardär Daniel Kretinsky baut seinen Anteil am Handelsriesen Metro aus. Er ließ am Donnerstag aber offen, ob er damit auf ein Übernahmeangebot für den Düsseldorfer Konzern zusteuert. Dies hänge auch daran, wie sich die Beziehungen zur Metro-Spitze gestalteten und ob er und sein Investment-Partner Patrik Tkac die "zukünftige Entwicklung zielgerichtet unterstützen können".
 

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Milliardär Kretinsky hält nach Metro-Aktienkauf Karten bedeckt

Dublin/Brüssel (APA/dpa) - Die Anteilseigner von Europas größtem Billigflieger Ryanair haben bei ihrer Hauptversammlung der Führungsspitze einen Denkzettel verpasst. Zwar wählten die Aktionäre den Verwaltungsratsvorsitzenden David Bonderman und Unternehmenschef Michael O'Leary wieder - Bonderman bekam jedoch nur 70,5 Prozent Zustimmung. O'Leary erzielte immerhin 98,5 Prozent.
 

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Anleger wählen Ryanair-Führungsspitze trotz Turbulenzen wieder