Sanierungsplan für insolvente Fill Metallbau akzeptiert

Die Gläubiger haben den Sanierungsplan durchgewunken. Fill muss nur 20 statt der bisher 30 Prozent geforderte Quote liefern.

Hohenzell. Der Sanierungsplan der insolventen Fill Metallbau mit Sitz in Hohenzell ist am Mittwoch angenommen worden. Die Gläubiger haben einer Quote von zehn Prozent sofort, fünf Prozent in einem Jahr sowie weitere fünf Prozent in zwei Jahren mehrheitlich zugestimmt, bestätigte der KSV oö. Medienberichte am Donnerstag.

Zuletzt war die den 972 Gläubigern angebotene Quote von 30 auf 20 Prozent gesenkt worden. "Nachkalkulationen hatten ergeben, dass das verfügbare Vermögen stark zu reduzieren war", nannte der Linzer KSV-Leiter Otto Zotter als Grund. Die erste Rate soll innerhalb der kommenden 14 Tage an die Gläubiger überwiesen werden. Von den betroffenen 238 Mitarbeiter werden voraussichtlich 31 ihren Arbeitsplatz verlieren.

Anfang Oktober war ein Antrag auf Eröffnung eines Sanierungsverfahrens ohne Eigenverwaltung eingebracht worden. Demnach stehen Aktiva von 8,1 Mio. Euro Passiva in der Höhe von 31,2 Mio. Euro gegenüber.

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