Gläubiger und Griechenland unterbrechen Gespräche

Athen - Die Einigung zwischen Griechenland und seinen internationalen Geldgebern auf ein Reformpaket lässt weiter auf sich warten. Die Gespräche wurden am frühen Dienstagmorgen unterbrochen, wie Finanzminister Euklid Tsakalotos vor Journalisten sagte. Nach der Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Washington sollen sie am kommenden Montag in Athen fortgesetzt werden.

Man sei sich einig, dass Fortschritte erzielt worden seien. Ziel sei es, bis zum 22. April eine Übereinkunft zu erzielen. Eine mit den Gesprächen vertraute Person sagte allerdings, die meisten Fragen seien noch nicht geklärt.

Von einer positiven Beurteilung der Reformfortschritte durch Vertreter der EU-Kommission, des IWF und der Europäischen Zentralbank hängt ab, ob Griechenland weiteres Geld aus dem bis zu 86 Milliarden Euro umfassenden Topf ausgezahlt wird.

Ein positiver Abschluss der Prüfungen ist auch Voraussetzung für Gespräche über mögliche Schuldenerleichterungen. Davon wiederum hängt ab, ob sich der IWF an aktuellen Hilfen beteiligt.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor