Gewinne in der chinesischen Industrie schmelzen

Peking - Die chinesische Industrie macht weniger Gewinn. Im ersten Quartal fiel er binnen Jahresfrist um 2,7 Prozent auf umgerechnet 186 Mrd. Euro, wie das Statistikamt in Peking am Montag mitteilte.

Eine schleppende Nachfrage und fallende Produzentenpreise seien dafür verantwortlich. Sinkende Einkaufskosten für Rohstoffe und günstigere Finanzierungskosten hätten die Lage zuletzt zwar ein wenig entspannt. "Die betriebliche Situation der Industrieunternehmen bleibt aber ernst", sagte eine Vertreter des Statistikamts.

Chinas Wirtschaft wächst derzeit so langsam wie lange nicht mehr. Das Bruttoinlandsprodukt legte von Jänner bis März wegen schwächelnder Exporte und Investitionen nur noch um 7,0 Prozent zum Vorjahresquartal zu. Die Regierung strebt 2015 ein Plus von sieben Prozent an. Das wäre der kleinste Zuwachs seit einem Vierteljahrhundert.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma