Gewinn von Continental schrumpfte - Währungen belasteten

Hannover (APA/Reuters) - Der deutsche Autozulieferer Continental hat wegen negativer Währungseffekte einen Gewinnrückgang verbucht. Das operative Ergebnis (EBIT) schrumpfte im Zeitraum Jänner bis März um 9 Prozent auf rund 1,1 Mrd. Euro, wie der DAX-Konzern am Freitag anlässlich der Hauptversammlung in Hannover mitteilte.

Der Umsatz trat mit 11 Mrd. Euro auf der Stelle. Bereinigt um negative Wechselkurseffekte von rund 550 Mio. Euro stiegen die Erlöse um 4,3 Prozent.

Continental hatte vor wenigen Tage erst seine Jahresprognose kassiert. Demnach erwartet das Unternehmen für 2018 nun eine bereinigte Umsatzrendite (Ebit) von mehr als zehn Prozent statt rund 10,5 (Vorjahr 10,9) Prozent. Als Grund nannte das Management negative Währungs- und Bewertungseffekte, die vor allem die Reifensparte treffen. Die Prognose für den Konzernumsatz bekräftigte Conti. Er soll um knapp 7 Prozent auf rund 47 (Vorjahr 44) Mrd. Euro steigen.

trend-EXKLUSIV: Christian Kern wird Kuratorium-Präsident der Austrian Chinese Business Association

Wirtschaft

trend-EXKLUSIV: Christian Kern wird Kuratorium-Präsident der Austrian Chinese Business Association

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

Newsticker

EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

Newsticker

Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden