Gewinn von Swatch bricht ein - Aktienrückkauf angekündigt

Zürich - Der starke Franken hat den Gewinn des Schweizer Uhrenkonzerns Swatch um mehr als einen Fünftel einbrechen lassen. Unter dem Strich verblieben 1,12 Milliarden Franken, wie der Weltmarktführer am Mittwoch mitteilte. Der Umsatz ging auf 8,45 (Vorjahr: 8,7) Milliarden Franken zurück.

Die Aktionäre sollen wie im Vorjahr eine Dividende von 7,50 Franken je Inhaberaktie erhalten. Zudem will mit Swatch bis 2019 eigene Aktien bis zu maximal einer Milliarde Franken zurückkaufen.

Trotz des anhaltend anspruchsvollen Umfelds in den verschiedenen Regionen erwartet Swatch, dessen Sortiment von günstigen Plastikuhren bis hin zu Edelmodellen der Marken Blancpain, Omega und Glashütte reicht, eine positive Umsatzentwicklung in Lokalwährungen. Es werde ein Wachstum für 2016 von klar über fünf Prozent in Lokalwährungen erwartet.

Der Januar bestätige, dass vor allem in China der Konsum von Uhren gegenüber dem Vorjahr stark angezogen habe.

Swatch, die mit dem Luxusgüterkonzern Richemont konkurriert, verfehlte die Erwartungen der Analysten, die im Schnitt mit einem Gewinn von 1,195 Milliarden und einem Umsatz von 8,66 Milliarden Franken gerechnet hatten.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte