Gewinn bei Morgan Stanley mehr als halbiert

New York (APA/dpa) - Die schlechte Stimmung an den Kapitalmärkten zu Jahresbeginn hat tiefe Spuren in der Bilanz der US-Investmentbank Morgan Stanley hinterlassen. Der Überschuss brach im ersten Quartal verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 53 Prozent auf 1,13 Mrd. US-Dollar (rund 1 Mrd. Euro) ein, wie das Institut am Montag in New York mitteilte. Analysten hatten allerdings mit einem noch stärkeren Absturz gerechnet.

Wie bei anderen Investmentbanken lief das Geschäft angesichts der Turbulenzen an den Kapitalmärkten gerade in den ersten beiden Monaten des Jahres schlecht. Viele Unternehmen hielten sich wegen der großen Unsicherheiten mit neuen Finanzierungsgeschäften zurück. So sackten bei Morgan Stanley (ISIN US6174464486) allein im wichtigen Anleihengeschäft die Einnahmen um mehr als die Hälfte ab.

Weil der Bank ein großes Privatkundengeschäft als Balance fehlt, fiel der Gewinneinbruch nun auch stärker aus als bei der Konkurrenz von JPMorgan, Bank of America und Citigroup, die bereits in der vergangenen Woche Ergebnisse vorgelegt hatten.

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Wien (APA) - Die Frauen in der Produktionsgewerkschaft Pro-Ge fordern mehr Schutz vor sexueller Gewalt am Arbeitsplatz. Dazu solle der Arbeitgeber verstärkt in die Pflicht genommen werden. In den Betrieben sollten Leitlinien erarbeitet werden, um explizit klarzustellen dass Gewalt, Mobbing und sexuelle Belästigung gegenüber Beschäftigten nicht toleriert und entsprechend sanktioniert werde.
 

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Düsseldorf (APA/Reuters) - Ergo-Chef Markus Rieß wirbelt die Führungsmannschaft von Deutschlands zweitgrößtem Versicherer kräftig durcheinander. Ziel sei es, die Internationalisierung und Transformation der Gruppe voranzutreiben, erklärte Rieß am Freitag in Düsseldorf. Dabei verliert der Chef der erfolgreichen Direktversicherung-Tochter Ergo Direkt, Peter Stockhorst, seinen Job und verlässt den Konzern.
 

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