Gewinn von Gazprom bricht wegen Gas-Streits mit der Ukraine ein

Moskau (APA/AFP) - Der monatelange Gas-Streit zwischen Russland und der Ukraine hat dem russischen Energieriesen Gazprom heftig zugesetzt. Wie der Konzern am Donnerstag in Moskau bekanntgab, sackte der Gewinn im dritten Quartal 2014 um 61 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ab.

Gazprom erwirtschaftete demnach zwischen Juli und September lediglich 105,7 Mrd. Rubel (1,4 Mrd. Euro). Der Umsatz ging um sechs Prozent auf 1.133 Mrd. Rubel zurück.

Russland hatte der Ukraine im Streit um unbezahlte Rechnungen im vergangenen Juni den Gashahn zugedreht. Die Ukraine zählt aber zu den wichtigsten Kunden von Gazprom. Erst nach monatelangen, von der EU vermittelten Verhandlungen hatten die Energieminister beider Länder im Oktober ein Abkommen unterzeichnet, das die Lieferungen zunächst bis März sicherstellt. Gazprom liefert allerdings nur noch gegen Vorkasse.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

Newsticker

Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro