Gewinn von Bank of America bricht ein - Handel schwach

Die Bank of America hat wegen eines schwachen Anleihen- und Aktienhandels in den ersten drei Monaten des Jahres deutlich weniger verdient. Der Überschuss fiel um 18 Prozent auf 2,22 Milliarden Dollar, wie das zweitgrößte US-Geldhaus am Donnerstag mitteilte.

Hintergrund sind der Ölpreisverfall sowie Sorgen um die chinesische Wirtschaft und vor weiteren Zinserhöhungen in den USA. Alles zusammen rüttelte die Finanzmärkte zu Jahresbeginn kräftig durch, was viele Banken nun im Handel zu spüren bekommen.

Die Bank of America schnitt damit schlechter ab als US-Marktführer JP Morgan. Bei dem Rivalen ist der Nettogewinn im ersten Quartal nur um knapp sieben Prozent auf 5,52 Milliarden Dollar gefallen.

Die Bank of America hat zahlreiche Kunden in der Öl- und Gasbranche. Vor allem wegen der Probleme des Sektors im Zuge des niedrigen Ölpreises stiegen die Rückstellungen des Instituts für faule Kredite um 30 Prozent auf 997 Millionen Dollar. Im wichtigen Handel mit Anleihen, Devisen und Rohstoffen brachen die Einnahmen zudem um 17,5 Prozent ein. JP Morgan hatte sich im Anleihenbereich mit einem Minus von gut 13 Prozent etwas besser aus der Affäre gezogen.

Los Gatos (APA/Reuters) - Das Filmportal Netflix hat mit seinen Abonnentenzahlen die Märkte enttäuscht und seine Aktien auf Talfahrt geschickt. Der mit Produktionen wie "House of Cards" oder "Orange is the new black" bekannte Streamingdienst gewann nach eigenen Angaben vom Montag im zweiten Quartal auf dem US-Heimatmarkt 670.000 neue Nutzer hinzu, international waren es 4,47 Millionen.
 

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Filmportal Netflix enttäuscht - Aktie auf Talfahrt

Wien (APA) - Bei der Telekom Austria ist das Nettoergebnis im 2. Quartal wie erwartet durch eine Markenwert-Abschreibung von 112,5 Mio. auf 58,0 Mio. Euro gedrückt worden. Ohne diesen Effekt im Ausmaß von 72,4 Mio. Euro wäre das Nettoergebnis um 15,9 Prozent gestiegen.
 

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Telekom Austria: Abschreibung drückte Ergebnis im 2. Quartal

Washington (APA/Reuters) - US-Notenbankchef Jerome Powell sieht die US-Wirtschaft trotz der Gefahr eines ausufernden Handelsstreits weiter im Aufwind. Mit der richtigen Geldpolitik bleibe in den nächsten Jahren der Arbeitsmarkt stark und die Inflation in der Nähe von zwei Prozent, sagte Powell am Dienstag in seiner halbjährigen Anhörung vor dem Bankenausschuss des US-Senats.
 

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Fed-Chef sieht US-Konjunktur trotz Handelsstreit optimistisch