Gewinn von Bank of America bricht ein - Handel schwach

Die Bank of America hat wegen eines schwachen Anleihen- und Aktienhandels in den ersten drei Monaten des Jahres deutlich weniger verdient. Der Überschuss fiel um 18 Prozent auf 2,22 Milliarden Dollar, wie das zweitgrößte US-Geldhaus am Donnerstag mitteilte.

Hintergrund sind der Ölpreisverfall sowie Sorgen um die chinesische Wirtschaft und vor weiteren Zinserhöhungen in den USA. Alles zusammen rüttelte die Finanzmärkte zu Jahresbeginn kräftig durch, was viele Banken nun im Handel zu spüren bekommen.

Die Bank of America schnitt damit schlechter ab als US-Marktführer JP Morgan. Bei dem Rivalen ist der Nettogewinn im ersten Quartal nur um knapp sieben Prozent auf 5,52 Milliarden Dollar gefallen.

Die Bank of America hat zahlreiche Kunden in der Öl- und Gasbranche. Vor allem wegen der Probleme des Sektors im Zuge des niedrigen Ölpreises stiegen die Rückstellungen des Instituts für faule Kredite um 30 Prozent auf 997 Millionen Dollar. Im wichtigen Handel mit Anleihen, Devisen und Rohstoffen brachen die Einnahmen zudem um 17,5 Prozent ein. JP Morgan hatte sich im Anleihenbereich mit einem Minus von gut 13 Prozent etwas besser aus der Affäre gezogen.

Paris (APA/AFP) - Die Eurotunnel-Gruppe gibt sich einen neuen Namen: Die Betreiberin des Eurotunnels unter dem Ärmelkanal heißt künftig Getlink, wie das Unternehmen am Montag in Paris mitteilte. Damit markiere es seinen Eintritt in eine "neue Ära der Mobilität". An den Börsen Euronext Paris und London werde das Unternehmen mit dem Börsenkürzel GET notiert bleiben.
 

Newsticker

Eurotunnel-Gruppe tauft sich um in Getlink

Hongkong (APA/Reuters) - Alibaba übernimmt für umgerechnet 2,5 Milliarden Euro einen Anteil von mehr als einem Drittel an Chinas größtem Betreiber von SB-Warenhäusern. Der Amazon-Rivale kaufe den direkten und indirekten Anteil von insgesamt etwa 36 Prozent an der Sun Art Retail Group von der Ruentex-Group, hieß es in einer Erklärung am Montag.
 

Newsticker

Alibaba kauft sich bei Chinas größtem SB-Warenhausbetreiber ein

Düsseldorf (APA/dpa) - Die IG Metall in Nordrhein-Westfalen hat Widerstand gegen die geplanten Stellenstreichungen am Standort Mülheim angekündigt. "In den kommenden Tagen werden wir mit den Kolleginnen und Kollegen bei Siemens beraten, wie wir den Widerstand gegen diese Pläne gestalten", sagte der NRW-Bezirksleiter der IG Metall, Knut Giesler, der "Rheinischen Post" (Montag).
 

Newsticker

IG Metall in NRW plant Widerstand gegen Siemens-Pläne