easyjet fliegt mehr Gewinn ein

Die britische Billigfluggesellschaft easyJet hat trotz der Konflikte in Osteuropa und im Nahen Osten erneut einen deutlichen Gewinnzuwachs verbucht. Unterm Strich verdiente der Ryanair-Konkurrent im Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr 450 Mio. Pfund (563,3 Mio. Euro), wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Das waren 13 Prozent mehr als im Vorjahr.

Der Vorsteuergewinn kletterte mit 581 Mio. Pfund um 21,5 Prozent auf ein Rekordhoch.

Die Zahl der Passagiere nahm um fast 7 Prozent auf 64,8 Millionen zu, während die Erlöse pro Flugzeugsitz stärker stiegen als die Kosten. Der Umsatz wuchs um gut 6 Prozent auf 4,5 Mrd. Pfund. Die Loyalität der Passagiere habe sich verbessert, sagte Vorstandschefin Carolyn McCall. Neuerungen wie die Möglichkeit, gegen Aufpreis feste Sitzplätze zu buchen, hätten neue Kunden angelockt.

Mit ihren niedrigen Preisen haben Billigflieger wie easyJet und die führende Ryanair vor allem bei europäischen Verbindungen Marktanteile gewonnen. Ryanair hatte vor kurzem mitgeteilt, im Winter gegenüber den vorherigen Plänen mit zwei Millionen Passagieren zusätzlich zu rechnen. Deswegen wurde auch die Gewinnprognose nach oben geschraubt. Die AUA-Mutter Lufthansa und Air France machten dagegen zuletzt vor allem mit Gewinnwarnungen und kostspieligen Negativ-Streiks Schlagzeilen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte