Gewerkschaften drohen mit Streik bei Skoda Auto

Mlada Boleslav - In Tschechien drohen die Gewerkschaften mit einem Streik bei der VW-Tochter Skoda Auto, weil der Autobauer hunderte Beschäftigte in externe Zulieferunternehmen auslagern will. Die Gewerkschaften befürchten, dass die betroffenen Mitarbeiter Lohnkürzungen hinnehmen werden müssen, berichtet die Tageszeitung "Mlada fronta Dnes" (Mittwoch-Ausgabe).

Bei Skoda Auto sind rund 24.000 Leute beschäftigt. 800 von ihnen sollten in externe Firmen ausgelagert werden.

Das Skoda-Management hat die Maßnahme angekündigt, obwohl der Pkw-Absatz im vergangenen Jahr um 13 Prozent auf mehr als eine Million Fahrzeuge gesteigert wurde. Vorstandschef Winfried Vahland erklärte dazu, man müsse trotzdem die Effizienz erhöhen, weil das kommende Jahrzehnt das schwierigste in der Geschichte des Unternehmens sein werde.

"Es handelt sich um ein Projekt, das wichtig für das Überleben des Betriebes ist", sagte Vahland zu den Plänen, die auch eine Reduktion der Anzahl der Manager vorsieht.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro