Gewerkschaften planen internationale Streiks gegen Amazon

Düsseldorf (APA/AFP) - Gewerkschaften aus Europa planen europaweite Streiks gegen den US-Onlinehändler Amazon. Bei einem Treffen von Betriebsräten aus Europa und Nordamerika am Donnerstag und Freitag in Rom wollen sie Kooperationsmöglichkeiten ausloten, wie die "Wirtschaftswoche" berichtete.

Dabei stehe unter anderem auf der Tagesordnung, "inwiefern wir international synchronisierte Streiks an den umsatzstärksten Tagen realisieren können", sagte der für Amazon zuständige Vertreter der deutschen Gewerkschaft Verdi, Thomas Voß, dem Blatt.

In einem ersten Schritt sei ein gemeinschaftlicher Streik mit Beschäftigten aus Italien und Spanien möglich, sagte Voß. "Gewerkschaften können im nationalen Rahmen nichts gegen Global Player wie Amazon ausrichten." Das Treffen in Rom wird von der Gewerkschaftsföderation Uni Global Union veranstaltet.

Verdi ringt seit Jahren mit Amazon um die Einführung eines Tarifvertrages auf dem Niveau des Einzel- und Versandhandels in Deutschland - bisher ohne Durchbruch. In Italien rief die zuständige Gewerkschaft laut "Wirtschaftswoche" im Oktober 2017 erstmals zum Arbeitskampf auf, Spanien folgt demnach in diesem Jahr.

Amazon betont im Tarifstreit immer wieder, ein guter Arbeitgeber zu sein und vergleichsweise hohe Löhne zu zahlen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte