Gewerkschaft verschärft bei Skoda-Tarifverhandlungen die Gangart

Mlada Boleslav (APA/dpa) - In den laufenden Tarifverhandlungen bei der tschechischen VW-Tochter Skoda verschärft die Gewerkschaft den Ton. Das letzte Angebot der Firma sei "nicht akzeptabel", teilte die Metallgewerkschaft Kovo am Mittwoch mit. Deshalb kündige die Arbeitnehmerseite die bestehende Vereinbarung über die zusätzliche Schicht von Freitag auf Samstag im Stammwerk Mlada Boleslav auf.

Zudem wurde damit gedroht, weitere Sondervereinbarungen über Zusatzschichten unter anderem in der Lackiererei zu beenden.

Die Gewerkschaft fordert Lohnerhöhungen um 14 Prozent mit einer Laufzeit von zwölf Monaten. Skoda hatte nach Informationen der tschechischen Nachrichtenagentur CTK zuletzt eine Lohnerhöhung um 10 Prozent und die Auszahlung einer einmaligen Sonderprämie von umgerechnet knapp 200 Euro angeboten. Das durchschnittliche Bruttogehalt eines Skoda-Arbeiters liegt laut CTK bei umgerechnet rund 1.600 Euro.

Skoda hatte im vorigen Jahr die Rekordzahl von mehr als 1,2 Millionen Fahrzeugen ausgeliefert. Meistverkauftes Modell ist das Mittelklasse-Auto Octavia. Die VW-Tochter verfügt in Tschechien neben dem Stammwerk über zwei weitere Fertigungsstätten und produziert auch in Russland und China für die dortigen Märkte.

München (APA/Reuters) - Siemens kauft das US-Technologieunternehmen Austemper Design Systems, einen jungen Softwareanbieter für Sicherheitsanwendungen. Mit der Übernahme könne Siemens sein Angebot an Kunden ergänzen, die sich mit autonomem Fahren sowie der Digitalisierung von Produktionsbetrieben und Infrastruktur beschäftigen, teilte das Unternehmen mit. Die Details der Übernahme würden nicht bekannt gegeben.
 

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Siemens kauft US-Technologie-Start-up

Washington (APA/AFP/Reuters) - "Baut sie hier!": US-Präsident Donald Trump hat im Handelsstreit mit der EU erneut mit Strafzöllen auf europäische Auto-Importe gedroht. Wenn die Europäische Union nicht "bald" ihre langjährigen Zölle und Barrieren für US-Produkte "niederbricht und beseitigt", würden die USA einen 20-prozentigen Tarif auf alle aus der EU eingeführten Autos verhängen, schrieb Trump am Freitag auf Twitter.
 

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Trump droht wieder mit Zöllen auf EU-Autos: "Baut sie hier!"

Brüssel (APA/dpa/Reuters) - Mit Zöllen auf amerikanische Produkte wie Whiskey, Jeans, Motorräder und Erdnussbutter hat die EU im Handelsstreit mit den USA zurückgeschlagen. Die Vergeltungszölle sind in der Nacht zum Freitag in Kraft getreten. Auf europäische Verbraucher dürften bei einigen Produkten Preiserhöhungen zukommen.
 

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Zölle auf US-Produkte in Kraft: Einige Produkte dürften teurer werden