Gewerkschaft Cockpit lehnt Tarifvertrag mit Eurowings ab

Frankfurt (APA/Reuters) - Der Tarifvertrag der Lufthansa-Billigtochter Eurowings mit den Piloten ist bei der Gewerkschaft durchgefallen. Die Vereinigung Cockpit (VC) teilte am Montag mit, sie lehne den Abschluss aus "verbandsübergeordneten Gründen" rund um die Insolvenz von Air Berlin ab.

"Dieser Tarifvertrag hätte weder für die von der Insolvenz betroffenen Piloten der Air Berlin, noch für das Bestandspersonal der Eurowings verbindliche Perspektiven geschaffen", erklärte Gewerkschaftsvorstand Jörg Handwerg. "Betroffene Piloten dürfen nicht in Konditionen teils deutlich unter dem Niveau des Wettbewerbs gezwungen werden." Eurowings hatte sich Ende Oktober mit den Piloten auf einen Tarifvertrag verständigt, der eine rasche Übernahme von Air-Berlin-Piloten ermöglichen sollte. Über die Einigung mussten aber auch noch die Gremien beider Seiten entscheiden.

Mit ihrer Absage forderte die Vereinigung Cockpit Eurowings zugleich auf, sich als "Nutznießer" der Air-Berlin-Insolvenz zu ihrer sozialen Verantwortung zu bekennen. Der AUA-Mutterkonzern Lufthansa hatte sich Mitte Oktober mit der insolventen Air Berlin auf den Kauf von deren Töchtern Niki und LGW für 210 Millionen Euro geeinigt. Lufthansa übernimmt rund 1.700 Mitarbeiter, will 1,5 Mrd. Euro in den Ausbau von Eurowings stecken und insgesamt 3.000 neue Stellen schaffen. Eurowings übernimmt rund 80 der gut 130 Air-Berlin-Flugzeuge.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen