Gewaltsame Proteste gegen Uber in Indonesien

Tausende aufgebrachte indonesische Taxi- und Rikschafahrer haben in der Hauptstadt Jakarta gewaltsam gegen den US-Fahrdienstanbieter Uber demonstriert. Die Fahrer blockierten am Dienstag wichtige Straßen der Metropole, setzten Reifen in Brand und lieferten sich gewaltsame Auseinandersetzungen mit den Konkurrenten von Uber.

Die Taxifahrer versammelten sich mit ihren Autos und Rikschas vor dem Parlament, um den "Stopp illegaler Taxis" zu fordern.
Wie in vielen Ländern herrscht in Indonesien seit Monaten erheblicher Unmut unter Taxifahrern über die Konkurrenz durch Uber und ähnliche App-basierte Dienste, die Fahrten zu meist günstigeren Preisen anbieten als gewöhnliche Taxis. Uber und andere Dienste bewegen sich in Indonesien bisher in einem rechtlichen Graubereich. Die Regierung diskutiert, wie mit ihnen umgegangen werden soll.
"Ich will, dass sie Uber, GrabCar, Go-Jek schließen, weil sie uns ruinieren", sagte der 58-jährige Taxifahrer Dudin Suhendri, der sich an den Protesten in Jakarta beteiligte. Sein tägliches Einkommen sei wegen der gestiegenen Konkurrenz von umgerechnet 20 Euro auf ein Drittel dessen gesunken. Die Taxifahrer werfen den Konkurrenten vor, keine Steuern zu zahlen und ohne offizielle Genehmigung zu arbeiten.
"Warum sollten tausende Leute, die keine Steuern zahlen, keine Lizenz haben und sich keinen Kontrollen ihrer Autos unterziehen, frei auf den Straßen verkehren, während wir diese Pflichten erfüllen müssen", fragte der Mitarbeiter der Taxifirma Blue Bird, Yohannis Rorimpandey. Während das Verkehrsministerium ein Verbot von Uber befürwortet, lehnt das Kommunikationsministerium ein Verbot der App ab.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los