Geschäftsklima in französischer Industrie bleibt stabil

Paris (APA/Reuters) - Die Stimmung in der französischen Industrie hat sich im Mai nach zuvor drei Rückgängen in Folge stabilisiert. Das Barometer für das Geschäftsklima verharrte bei 109 Punkten, wie das Statistikamt Insee am Donnerstag zu seiner Umfrage unter Führungskräften mitteilte. Es bleibt damit deutlich über dem langfristigen Durchschnittswert von 108 Punkten.

Von Reuters befragte Ökonomen hatten einen Rückgang um einen Zähler erwartet. Bei den Dienstleistern trübte sich die Stimmung hingegen merklich ein.

Sonderfaktoren wie Streiks bei der staatlichen Bahn hatten der nach Deutschland zweitgrößten Volkswirtschaft der Eurozone zugesetzt. "Die französische Volkswirtschaft dürfte in der zweiten Jahreshälfte 2018 wieder etwas mehr Fahrt aufnehmen", sagte DZ-Bank-Chefvolkswirt Stefan Bielmeier. Insgesamt kommt die französische Wirtschaft nach langer Flaute wieder besser in Schwung. Die EU-Kommission erwartet 2018 ein Wachstum von 2,0 Prozent nach 1,8 Prozent 2017.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro