Geschäftsführung der Staatsholding ÖBIB neu ausgeschrieben

Wien (APA) - Das Finanzministerium hat die Stelle der Geschäftsführerin oder des Geschäftsführers der Staatsholding ÖBIB - die selbst eine neue Struktur bekommen soll - ausgeschrieben. Das geht aus dem Amtsblatt der "Wiener Zeitung" vom Mittwoch hervor. "Ein ehebaldiger Eintritt ist wünschenswert", heißt es dort. Derzeit, seit Juni 2015, ist die frühere OeBFA-Managerin Martha Oberndorfer Chefin der ÖBIB.

Im Stelleninserat schreibt das Finanzministerium: "Derzeit wird im Bundesministerium für Finanzen ein Konzept zur Neuausrichtung der ÖBIB ausgearbeitet, dessen vorrangiges Ziel eine Stärkung der Struktur der ÖBIB im Interesse Österreichs ist und in dem auch Fragen der Compliance und Governance zukunftsorientiert gelöst werden sollen."

Zu vernehmen war zuletzt, dass die ÖBIB wieder zu einer AG zurückfirmiert werden könnte. Der ehemalige Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) und Vize Reinhold Mitterlehner (ÖVP) hatten die ÖIAG zur ÖBIB als GmbH umgewandelt. Unter das Dach der ÖBIB kommen soll nun der Verbund und die BIG (Bundesimmobiliengesellschaft). Hierbei gibt es komplizierte börsenrechtliche und gesetzliche Fragen, die zum Teil einer Zwei-Drittelmehrheit bedürfen. Die ÖBB sollen nicht unters neue ÖBIB-Dach.

Auch soll das ÖBIB-Besetzungskomitee zur Beschickung von Aufsichtsratsposten in den Beteiligungsunternehmen - die wichtigsten derzeit Post, Telekom, OMV, Casinos Austria - in der neuen ÖBIB wieder der Geschichte angehören. Der oder die neue Chefin einer reformierten ÖBIB soll auch selbst wieder in Aufsichtsräte einziehen dürfen.

Der Vertrag von Oberndorfer läuft im Juni aus. Ob sie sich wieder für den ÖBIB-Chefposten bewirbt, wollte sie auf APA-Anfrage am Mittwoch nicht kommentieren. In Medien gab es schon zahlreiche Spekulationen über mögliche Nachfolgekandidaten.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte