Gesamtvolumen der EZB-Anleihenkäufe sinkt erstmals

Frankfurt (APA/Reuters) - Das Gesamtvolumen der Staatsanleihen-Käufe der Europäischen Zentralbank (EZB) ist in der vergangenen Woche erstmals geschrumpft. Die Summe der Ankäufe war geringer als die Summe der Papiere, die aus dem Bestand herausfielen, weil sie abgelaufen waren.

Nimmt man Wertberichtigungen zum Quartalsende aus, fiel damit erstmals das Gesamtvolumen geringer aus als in der Vorwoche, wie die EZB am Montag auf Anfrage erklärte.

Sie wies bis zum 20. April insgesamt Staatsanleihen und andere öffentliche Schuldentitel im Gesamtvolumen von 1,963 Billionen Euro aus. Das liegt 1,09 Milliarden Euro unter dem Bestand per 13. April.

Die EZB und die nationalen Euro-Notenbanken erwerben bereits seit Jahren Staatsanleihen und andere Wertpapiere. Die Käufe waren zuletzt das wichtigste Instrument der Währungshüter im Kampf gegen eine aus ihrer Sicht zu schwache Inflation. Sie sollen noch bis mindestens Ende September fortgesetzt werden.

Wien (APA) - Maschinen können bald mehr als die Hälfte der Tätigkeiten übernehmen, die jetzt von Menschen ausgeübt werden. Dementsprechend ist mehr als die Hälfte der Jobs mittelfristig von Automatisierung oder "Robotern" bedroht. Ältere Menschen trifft das besonders hart, weil sie sich schwertun, eine neue Arbeit zu finden oder umzusatteln, zeigt eine am Mittwoch veröffentlichte Mercer-Studie.
 

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Roboter bedrohen vor allem Jobs unqualifizierter älterer Menschen

Wien (APA) - Singapur unterzeichnet am Freitag ein Freihandelsabkommen mit der EU, das aber für London bald nicht mehr gilt. Singapurs Ministerpräsident Lee Hsien Loong schließt nicht aus, dass die Briten bilateral zu einem besseren Deal mit seinem Land gelangen könnten. "Es ist immer leichter, ein Abkommen mit einem Land statt mit einer Organisation aus 28 Staaten zu machen", sagte er am Mittwoch in Wien.
 

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Brexit - Singapurs Premier: Mit einem Land macht man leichter Deals

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