Gesamtvolumen der EZB-Anleihenkäufe sinkt erstmals

Frankfurt (APA/Reuters) - Das Gesamtvolumen der Staatsanleihen-Käufe der Europäischen Zentralbank (EZB) ist in der vergangenen Woche erstmals geschrumpft. Die Summe der Ankäufe war geringer als die Summe der Papiere, die aus dem Bestand herausfielen, weil sie abgelaufen waren.

Nimmt man Wertberichtigungen zum Quartalsende aus, fiel damit erstmals das Gesamtvolumen geringer aus als in der Vorwoche, wie die EZB am Montag auf Anfrage erklärte.

Sie wies bis zum 20. April insgesamt Staatsanleihen und andere öffentliche Schuldentitel im Gesamtvolumen von 1,963 Billionen Euro aus. Das liegt 1,09 Milliarden Euro unter dem Bestand per 13. April.

Die EZB und die nationalen Euro-Notenbanken erwerben bereits seit Jahren Staatsanleihen und andere Wertpapiere. Die Käufe waren zuletzt das wichtigste Instrument der Währungshüter im Kampf gegen eine aus ihrer Sicht zu schwache Inflation. Sie sollen noch bis mindestens Ende September fortgesetzt werden.

Jena (APA/Reuters) - Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat einem Euro-Finanzminister eine Absage erteilt. Bei einem Bürgerdialog am Dienstag in Jena plädierte die Kanzlerin zudem dafür, den geplanten Eurozonen-Haushalt als Teil des EU-Haushalts zu schaffen und nicht als eigenständiges Etat für die 19 Länder der Währungsunion. Einem Euro-Finanzminister fehlten zwei entscheidende Dinge, sagte Merkel.
 

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Merkel lehnt Euro-Finanzminister ab

Jena (APA/Reuters) - Die beschlossene PKW-Maut soll nach Angaben der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel noch in dieser Legislaturperiode umgesetzt werden. "Jetzt ist das wieder auf der Tagesordnung", sagte Merkel am Dienstag auf einem Bürgerdialog in Jena. "Das soll noch in dieser Legislaturperiode kommen." Das Gesetz sei beschlossen, momentan liefen die Ausschreibungsverfahren, wer die Pkw-Maut eintreiben solle.
 

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Merkel: Pkw-Maut soll bis 2021 umgesetzt werden

Regensburg/Wien/Donauraum (APA/dpa/) - Der Sommer sorgt für einen Negativrekord in Deutschland: Noch nie zuvor wurde ein so niedriger Wasserstand auf der Donau gemessen wie am Wochenende. Deshalb konnten keine Schiffe mehr auf dem bayrischen Abschnitt zwischen Straubing und Deggendorf fahren. Anders ist die Situation in Österreich: "Schifffahrt frei" vermeldet DoRIS, das Donau River Information System auf seiner Online-Präsenz.
 

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Deutsche Donauschifffahrt steht still - Österreich ohne Sperren