Germanwings-Absturz - Vorwürfe Angehöriger gegen Lufthansa-Chef

Haltern - Nach dem Germanwings-Absturz haben Angehörige der ums Leben gekommenen Schüler und Lehrer aus der deutschen Stadt Haltern einen wütenden Brief an Lufthansa-Chef Carsten Spohr geschickt. In dem Schreiben empören sich die Hinterbliebenen vor allem über eine fehlende Entschuldigung des Konzernchefs, außerdem habe Spohr nicht den Kontakt zu den trauernden Angehörigen gesucht.

"Sie waren für Ihre Kunden da, nicht für uns", kritisieren die Verwandten in dem am Dienstag von ihrem Anwalt veröffentlichten Brief. Eltern hätten auf die persönliche Einladung zur Beisetzung ihres Kindes keine Antwort erhalten. Zudem sei das von der Lufthansa angebotene Schmerzensgeld beleidigend.

Die Lufthansa äußerte Verständnis für die Wut der Betroffenen. Sprecher Andreas Bartels sagte zugleich: "Wir bedauern sehr, dass nun eine Verschärfung des Tons reingebracht wird." Ein Antwortschreiben Spohrs werde es nicht geben. Die Lufthansa sei mit jedem Angehörigen in Kontakt. Die "Bild"-Zeitung hatte als erste über den Brief aus Haltern in Nordrhein-Westfalen berichtet.

Beim Absturz der Germanwings-Maschine am 24. März in den französischen Alpen waren alle 150 Menschen an Bord ums Leben gekommen, darunter 16 Schüler eines Gymnasiums in Haltern und ihre zwei Lehrerinnen. Nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft hatte der Copilot die Maschine absichtlich zum Absturz gebracht.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht