Geringe Inflation in USA spricht gegen baldige Zinserhöhung

Washington - Der überraschend schwache Preisauftrieb in den USA liefert den Befürwortern einer baldigen Zinserhöhung keine Munition. Die Inflationsrate lag im März bei lediglich 0,9 Prozent, wie das Arbeitsministerium in Washington am Donnerstag mitteilte. Experten hatten eine Jahresteuerung von 1,1 Prozent auf dem Zettel.

"Preisdruck baut sich insgesamt nicht auf - trotz gestiegener Ölpreise", sagte Ökonom Ulrich Wortberg von der Landesbank Helaba. Die US-Notenbank Fed strebt eine Inflation von zwei Prozent an. Viele Experten rechnen damit, dass sie mit einer weiteren Zinserhöhung bis zur Jahresmitte oder gar bis Ende 2016 wartet. Eine Anhebung schon Ende April gilt als unwahrscheinlich. Auch der US-Währungshüter Dennis Lockhart hält nichts von einem raschen Schritt nach oben, auch wenn dieses Jahr zwei bis drei Erhöhungen drin seien.

Im Gespräch mit Bloomberg-Radio nannte der Chef der Fed-Filiale Atlanta eine anziehende Inflation als eine der Voraussetzungen für eine geldpolitische Straffung.

Nach Einschätzung des Ökonomen Thomas Gitzel von der VP Bank in Vaduz sollte es ab den Sommermonaten mit der US-Teuerung spürbar nach oben gehen. Zum Jahresende seien dann Inflationsraten von knapp zwei Prozent zu erwarten.

Die Währungshüter blicken bei der Inflation insbesondere auf die Preisveränderungen bei den persönlichen Verbraucherausgaben (PCE), wobei Energie- und Nahrungsmittelkosten außen vor bleiben. Auch dieser Wert lag im Februar mit 1,7 Prozent noch unter dem Zielwert. Die Fed hatte die geldpolitischen Zügel im Dezember erstmals seit fast zehn Jahren angezogen und hält den Leitzins seither in einer Spanne zwischen 0,25 und 0,5 Prozent.

New York (APA/Reuters) - Das einstige Börsen-Schwergewicht General Electric (GE) verliert nach mehr als 110 Jahren seinen prestigeträchtigen Platz im US-Leitindex Dow Jones. Am 26. Juni wird der Siemens-Rivale im Kreis der 30 wichtigsten Industrieunternehmen der USA von der Drogeriekette Walgreens Boots Alliance ersetzt, wie der Indexanbieter S&P Dow Jones Indices in der Nacht zum Mittwoch mitteilte.
 

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Nach 110 Jahren - GE muss Abschied aus dem Dow-Jones-Index nehmen

New York (APA/Reuters) - Die zunehmende Konkurrenz sowohl von Edelcafes als auch Fast-Food-Ketten macht Starbucks zu schaffen. Die Leistung sei zuletzt "nicht akzeptabel" gewesen, teilte Konzernchef Kevin Johnson am Mittwoch mit. Im kommenden Geschäftsjahr würden deshalb rund 150 Niederlassungen in den USA dichtgemacht.
 

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Starbucks schließt 150 Niederlassungen in den USA

Wien (APA) - Der ÖGB will "mit allen uns zur Verfügung stehenden legalen Mitteln gegen den 12-Stunden-Tag und die 60-Stunden-Woche" vorgehen und "ab sofort" Betriebsräte-Konferenzen und Betriebsversammlungen in allen Bundesländern abhalten. Für den 30. Juni kündigt ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian eine Demonstration in Wien gegen die Regierungspläne an.
 

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Arbeitszeit - ÖGB kündigt Betriebsversammlungen und Demo an