Gerichtsverfahren zu Casinolizenzen - Fristsetzungsantrag eingebracht

In den Streit um die drei neuen Casinolizenzen für Wien und Niederösterreich kommt Bewegung. Da das Bundesverwaltungsgericht (BVwG) zu den von der unterlegenen Bewerberin Casinos Austria Ende Juli 2014 eingebrachten Beschwerden noch keine Entscheidung getroffen hat, machen die Konzessionsgewinner Druck. Die Casinos-Baden/Gauselmann-Gruppe hat laut "Presse" einen Fristsetzungsantrag eingebracht.

Auch Novomatic - der niederösterreichische Konzern bekam den Zuschlag für den Wiener Prater und einen neuen Standort in Bruck an der Leitha - denkt dem Zeitungsbericht (Donnerstag) zufolge darüber nach. Der Antrag des schweizerisch-deutschen Konsortiums, das im Wiener Palais Schwarzenberg einen Spieltempel errichten will, wurde schon an den Verwaltungsgerichtshof (VwGH) weitergeleitet. Das Höchstgericht muss innerhalb von zwei Wochen, bis Anfang Mai, tätig werden, indem es dem Bundesverwaltungsgericht eine "angemessene Frist" zur Entscheidungsfindung setzt. Das sind Juristen zufolge rund drei Monate.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

Newsticker

Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

Newsticker

Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

Newsticker

Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma