Gericht lehnte Widerspruch von Porsche nach Diesel-Razzia ab

Stuttgart (APA/dpa) - Der deutsche Autohersteller Porsche hat im Rechtsstreit um Ermittlungen zur Diesel-Affäre eine Niederlage vor Gericht erlitten. Das Amtsgericht habe den Widerspruch des Unternehmens gegen die Sichtung sichergestellter Unterlagen abgewiesen, sagte eine Gerichtssprecherin am Dienstag. Zuvor hatten die "Stuttgarter Nachrichten" über die Entscheidung berichtet.

Porsche akzeptiere das Urteil, sagte ein Unternehmenssprecher. Der Autobauer habe sich mit dem Widerspruch zunächst etwas Zeit verschaffen wollen, um sich selbst einen Überblick über die besagten Unterlagen verschaffen zu können. Das sei nun geschehen. Der Widerspruch sei ein normaler Vorgang gewesen, sagte der Sprecher.

Im Zusammenhang mit der Diesel-Affäre hatten Ermittler im April mehrere Porsche-Standorte durchsucht, darunter die Zentrale in Stuttgart-Zuffenhausen und das Entwicklungszentrum in Weissach. Dabei stellten die Ermittler zahlreiche Unterlagen sicher.

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