Geplante Übernahme durch Fox: Sky droht mit Schließung von Sky News

London (APA/dpa) - Das britische Medienunternehmen Sky droht damit, seinen Nachrichtensender Sky News zu schließen, sollte die geplante Übernahme durch Rupert Murdochs 21st Century Fox gestoppt werden. Das geht aus einem Dokument hervor, das die britische Kartellbehörde CMA (Competition and Markets Authority) am Dienstagabend veröffentlichte.

Die britische Regierung hatte im September eine zweite Prüfung des 11,7 Mrd. Pfund (13,3 Mrd. Euro) schweren Deals angeordnet. Geprüft wird sowohl aus wettbewerbsrechtlichen Gründen, als auch im Hinblick auf die Medienvielfalt und die Einhaltung journalistischer Standards. Zu Murdochs Medienimperium gehören bereits die britischen Zeitungen "The Sun" und "The Times". Die Übernahme hängt seit Monaten in der Schwebe.

Der US-australische Medienmogul Murdoch hatte bereits 2011 versucht, die volle Kontrolle bei Sky zu übernehmen. Damals ließ ein Abhörskandal bei der zu seinem Medien-Imperium gehörenden Sonntagszeitung "News of the World" den Plan scheitern. Journalisten hatten jahrelang Telefone von Verbrechensopfern und Prominenten abgehört und Polizisten bestochen. Der Murdoch-Konzern hält bereits 39 Prozent an Sky.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne