Georgien baut neuen Schwarzmeerhafen an der Seidenstraße

Georgien will einen neuen Tiefseehafen am Schwarzen Meer bauen, um vom Handel entlang der neuen "Seidenstraße" zwischen China und Europa zu profitieren. Das 2,5 Mrd. Dollar (2,2 Mrd. Euro) teure Projekt biete für Georgien und die ganze Region "enorme Möglichkeiten", sagte Ministerpräsident Giorgi Kwirikaschwili am Montag in Tiflis.

Die Bauarbeiten sollen Ende des Jahres beginnen und voraussichtlich drei Jahre dauern. Der Hafen an der Ostküste des Schwarzen Meeres soll zu einem regionalen Drehkreuz für Frachtschiffe auf dem Weg von China nach Europa werden. Er soll von Frachtern angesteuert werden können, die für andere georgische Häfen zu groß sind und die deshalb bisher auf türkische Häfen ausweichen.

Die Regierung der ehemaligen Sowjetrepublik Georgien steuert 100 Mio. Dollar bei, der Rest wird von dem Konsortium Anaklia Development Consortium finanziert. Letzteres ist nach dem Dorf benannt, in dem der Hafen errichtet werden soll.

China strebt eine Wiederbelebung der traditionellen Seidenstraße zu Lande und zu Wasser an, um den Handel zwischen Asien und Europa weiter auszubauen. Die Volksrepublik ist vor allem an Großprojekten im Transportwesen, der Ausbeutung von Rohstoffen, der industriellen Entwicklung und der finanziellen Zusammenarbeit interessiert.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro