Genfer Autosalon - Opel will Europa-Absatz deutlich steigern

Die GM-Tochter Opel will den Absatz in Europa in diesem Jahr nach den Worten von Opel-Chef Karl-Thomas Neumann deutlich steigern. "Ich bin, was den Markt angeht, etwas optimistischer als Ende vergangenen Jahres", sagte Neumann am Dienstag beim Automobilsalon in Genf. Der Markt werde um einige Prozentpunkte wachsen. "Wir wollen deutlich mehr als im letzten Jahr verkaufen."

Opel hatte den Absatz im vergangenen Jahr trotz des Rückzugs aus dem russischen Markt um gut drei Prozent auf 1,1 Millionen Fahrzeuge gesteigert.

Nach vorläufigen Zahlen sei der Marktanteil in Deutschland im Februar um 1,1 Prozentpunkte auf 7,7 Prozent gestiegen, erklärte Neumann. Mit dem neuen Astra habe sich die Verkaufszahl des Modells im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. "Wir wollen in diesem Jahr schwarze Zahlen erreichen." Der Rüsselsheimer Autobauer hatte im vergangenen Jahr allerdings einen deutlich höheren Anteil an Eigenzulassungen als der Durchschnitt. Nach Daten des Zentralverbandes Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe waren bei Opel 42 Prozent der Neuzulassungen vom Hersteller selbst oder von Händlern zugelassen im Vergleich zu 30 Prozent bei allen Herstellern im Schnitt.

Rom (APA) - Das italienische Modelabel Giorgio Armani will der Produktion von Accessoires mehr Gewicht verleihen. "Derzeit generieren wir 85 Prozent des Umsatzes mit Bekleidung und 15 Prozent mit Accessoires. Wir wollen dieses Verhältnis auf 70/30 in drei Jahren ändern", so Modepapst Giorgio Armani.
 

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Armani will Produktion von Accessoires steigern

Moskau/London (APA/Reuters) - Der erste große Börsengang eines russischen Unternehmens in London seit Beginn der Sanktionen im Ukraine-Konflikt vor rund drei Jahren nimmt Formen an. Die Gruppe En+, in die der Industriemagnat Oleg Deripaska sein Aluminium- und Wasserkraft-Geschäft gebündelt hat, legte am Montag die Preisspanne auf 14 bis 17 Dollar je Hinterlegungsschein (GDR) fest.
 

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London steht vor erstem großen russischen Börsengang seit 2014

Berlin (APA/dpa) - Die insolvente Fluggesellschaft Air Berlin ist im ersten Halbjahr noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Das geht aus dem am Wochenende veröffentlichten Finanzbericht hervor. Demnach sind die Verluste in den ersten sechs Monaten auf fast 447,6 Mio. Euro gestiegen - gut 163 Millionen mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz fiel zugleich von 1,7 auf rund 1,5 Mrd. Euro.
 

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Finanzbericht offenbart desolate Lage von Air Berlin