Genfer Autosalon - Opel will Europa-Absatz deutlich steigern

Die GM-Tochter Opel will den Absatz in Europa in diesem Jahr nach den Worten von Opel-Chef Karl-Thomas Neumann deutlich steigern. "Ich bin, was den Markt angeht, etwas optimistischer als Ende vergangenen Jahres", sagte Neumann am Dienstag beim Automobilsalon in Genf. Der Markt werde um einige Prozentpunkte wachsen. "Wir wollen deutlich mehr als im letzten Jahr verkaufen."

Opel hatte den Absatz im vergangenen Jahr trotz des Rückzugs aus dem russischen Markt um gut drei Prozent auf 1,1 Millionen Fahrzeuge gesteigert.

Nach vorläufigen Zahlen sei der Marktanteil in Deutschland im Februar um 1,1 Prozentpunkte auf 7,7 Prozent gestiegen, erklärte Neumann. Mit dem neuen Astra habe sich die Verkaufszahl des Modells im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. "Wir wollen in diesem Jahr schwarze Zahlen erreichen." Der Rüsselsheimer Autobauer hatte im vergangenen Jahr allerdings einen deutlich höheren Anteil an Eigenzulassungen als der Durchschnitt. Nach Daten des Zentralverbandes Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe waren bei Opel 42 Prozent der Neuzulassungen vom Hersteller selbst oder von Händlern zugelassen im Vergleich zu 30 Prozent bei allen Herstellern im Schnitt.

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission wappnet sich für die Verhängung möglicher Gegenzölle auf US-Produkte, falls die Europäische Union nicht von US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium ausgenommen wird. Am Freitag informierte die Brüsseler Behörde offiziell die Welthandelsorganisation WTO darüber, dass sie zur Verhängung von Gegenmaßnahmen bereit sei, wie die Kommission mitteilte.
 

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EU meldet Vergeltungszölle gegen USA bei WTO an

Tokio (APA/Reuters) - Japan will die US-Zölle auf Stahl und Aluminium unter Umständen nicht hinnehmen. Man behalte sich das Recht vor, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, erklärte das Außenministerium am Freitag in Tokio. Demnach wurde auch die Welthandelsorganisation darüber informiert. Eine Umsetzung der Gegenmaßnahmen hänge von weiteren Schritten der USA und ihre potenziellen Auswirkungen auf japanische Firmen ab.
 

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Japan erwägt Maßnahmen gegen US-Zölle auf Stahl und Aluminium

Wien/Valletta (APA) - Malta ist neben Gibraltar die europäische Hochburg für Online-Glücksspiel. Fast 300 Online-Casinos und -Wettfirmen sind auf der Insel registriert und bedienen von dort aus Kunden in allen EU-Staaten. Die maltesische Glücksspielbehörde überwacht den Sektor aber kaum, er ist seit langem im Griff der italienischen Mafia.
 

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Digitale Glücksspielhochburg Malta im Griff der italienischen Mafia