Generali Vienna 2014 mit Rekord-Gewinn und mehr Prämieneinnahmen

Die Generali Vienna hat 2014 ein Rekordergebnis erzielt. Die verrechneten Bruttoprämien stiegen um 6,2 Prozent auf 2,7 Mrd. Euro. Gewachsen ist die Österreich-Tochter des italienischen Versicherungskonzerns in allen Sparten, Marktanteile wurden gewonnen. In Hypo-Anleihen mit Landeshaftung ist die Generali Vienna im Ausmaß von 30 Mio. Euro engagiert.

Im ersten Quartal 2015 wurde das Ergebnis durch Abschreibungen auf die Hypo/Heta-Anleihen mit netto 7 Mio. Euro belastet, sagte Finanzvorstand Klaus Waller am Donnerstag bei der Bilanzpressekonferenz. Abgewertet wurde auf 55 Prozent. Erwartet wird aber, dass die Abwertung am Ende des Tages wohl geringer ausfallen wird. Die Generali Vienna werde die Rechtsansprüche wahren, entscheiden werden die Gerichte, so Österreich-Chef Peter Thirring.

Vom vorjährigen Hair-Cut bei den nachrangigen Hypo-Anleihen mit Kärntner Landeshaftung war die Österreich-Tochter des italienischen Versicherungskonzerns nicht betroffen.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) stieg um 14,5 Prozent auf 221,3 Mio. Euro, das Konzernergebnis um 21,2 Prozent auf 172,2 Mio. Heuer werde man das hohe Ertragsniveau beibehalten, so Thirring.

Das Finanzergebnis sei im Vorjahr weiter auf einem guten Niveau und im Plan gelegen, das derzeitige Niedrig-Zinsumfeld sei aber für keine Versicherung lustig. Im Konzern stieg das Finanzergebnis 2014 auf 625 Mio. Euro, nach 455 Mio. Euro. Für heuer wird weiter ein gutes Finanzergebnis erwartet. Die laufende Rendite aus den Kapitalanlagen betrug im Vorjahr 3,8 Prozent, vor allem wegen des ausgezeichneten Bestandes. Die Kapitalanlagen erhöhten sich um 9,6 Prozent auf 12,5 Mrd. Euro.

Bei den Anleihen müsse man schrittweise mehr Risiko nehmen, die Generali mache aber keine Experimente und werde ihre konservative Veranlagungspolitik fortsetzen. Der Immobilienanteil lag bei 5,8 Prozent und soll auf diesem Niveau bleiben. Die Generali habe keine Abverkaufsstrategie.

Die Combined Ratio - Schäden und Kosten gemessen an den Prämieneinnahmen - in der Schaden/Unfall habe sich trotz mehr Großschäden auf netto 94,1 Prozent verbessert, nach 94,6 Prozent 2013. Die Versicherungsleistungen insgesamt stiegen um 12,7 Prozent auf 2,38 Mrd. Euro.

Das Eigenkapital wuchs um 5,8 Prozent auf 2,27 Mrd. Euro. Die Solvabilitätsquote erhöhte sich von 315 auf 341 Prozent.

Beschäftigt waren in Generali Vienna Holding Konzern per Ende vergangenen Jahres 4.769 Mitarbeiter, nach 4.836 Personen.

Der Marktanteil am heimischen Versicherungsgeschäft erhöhte sich auf 15,6 (15,2) Prozent. Zur Generali-Gruppe gehören in Österreich die Generali Versicherung AG, die BAWAG P.S.K. Versicherung und die Europäische Reiseversicherung.

Berlin (APA/AFP) - Mit der Mietpreisbremse wird sich das deutsche Bundesverfassungsgericht beschäftigen. Das Berliner Landgericht halte die gesetzliche Vorschrift für verfassungswidrig und habe beschlossen, den Fall den Karlsruher Richtern vorzulegen, teilte die Justiz am Montag mit. In Deutschland kann nur das Bundesverfassungsgericht eine gesetzliche Regelung für verfassungswidrig erklären.
 

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Berliner Gericht ruft Bundesverfassungsgericht zu Mietpreisbremse an

St. Pölten (APA) - Kapsch BusinessCom, die FH St. Pölten und die IT-Sicherheitsfirma Ikarus haben den Austria IT Security Hub in der niederösterreichischen Landeshauptstadt gegründet. Die Plattform soll Talente und Innovationen fördern sowie Unternehmen, Hochschulen und Schulen vernetzen, erklärte Johann Haag von der FH in einem Pressegespräch am Montag. Zudem hat Kapsch eine Geschäftsstelle in St. Pölten eröffnet.
 

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Austria IT Security Hub in St. Pölten gegründet

Berlin/München (APA/dpa) - Ein Treffen zum Stellenabbau in den deutschen Siemens-Werken bei der deutschen Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) ist ohne konkrete Ergebnisse geblieben. Die Zukunft der Standorte sei "zunächst ein innerbetriebliches Thema", sagte Siemens-Personalvorständin Janina Kugel nach dem Gespräch am Montag in Berlin, an dem auch mehrere Wirtschaftsminister aus den Bundesländern teilnahmen.
 

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Treffen zu Siemens-Jobabbau ohne konkrete Ergebnisse