Generali Pensionskasse geht in der Bonus Pensionskasse auf

Der Generali-Versicherungskonzern in Österreich gibt seine für die eigenen Mitarbeiter gedachte betriebliche Pensionskasse auf. Sie wird samt allen Vermögenswerten und Ansprüchen auf die überbetriebliche Bonus Pensionskasse übertragen, die zu 12,5 Prozent ebenfalls Generali gehört, der Rest steht im Eigentum der heimischen Zürich Versicherungs-AG.

Voriges Jahr hatte die Generali Pensionskasse AG laut Firmen-Compass rund 8,11 Mio. Euro an Beitragseinnahmen erzielt, die ungleich größere übertriebliche Bonus dagegen 34,89 Mio. Euro. Die Bonus Pensionskassen AG war zuletzt mit 5,087.098 Euro Kapital ausgestattet und zählte 25 Mitarbeiter, die Generali-Kasse mit 350.000 Euro verfügt über keine eigenen Beschäftigten.

Die Zahl der betrieblichen Pensionskassen sinkt durch den Wegfall der Generali auf sieben, jene der überbetrieblichen beträgt sechs.

Am 16. November sollen die Aktionäre und Beitrag leistenden Arbeitgeber sowie die Anwartschafts- und Leistungsberechtigten der Generali Pensionskasse bei einer außerordentlichen Hauptversammlung über die Verschmelzung ihrer Kasse mit der Bonus entscheiden, geht aus der Einladung im "Amtsblatt" der "Wiener Zeitung" (Dienstag) hervor.

Generali-Österreich-Chef Peter Thirring und sein Vize Klaus Wallner, die dem Aufsichtsrat der Generali Pensionskasse als Vorsitzender und Vize-Vorsitzender angehören, sind schon jetzt auch mit einem Sitz im Kontrollgremium der Bonus vertreten.

Bis Ende 2003 war die Zürich Alleineigentümer der Bonus Pensionskasse gewesen, per Anfang 2004 ist die Generali Vienna Group mit einem Achtel-Anteil eingestiegen.

Zuletzt - heuer im Juli - hat die Bonus von der ÖVAG-Bad-Bank immigon und der heimischen Ergo-Versicherungsgruppe die Victoria-Volksbanken Pensionskasse und die Victoria-Volksbanken-Vorsorgekasse mit im Vorjahr 59,10 Mio. Euro Beitragseinnahmen, 20 Beschäftigten und 5,087.098 Euro (früher 70 Mio. Schilling) Kapitalausstattung zu 100 Prozent übernommen. Die Volksbanken-Pensionskasse hatte zu je 47,5 Prozent immigon und Ergo gehört, mit je 2,5 Prozent waren Hypo NÖ Gruppe Bank AG und Schoellerbank AG beteiligt. Mit der Übernahme steige der Marktanteil im Bereich der überbetrieblichen Pensionskassen von 2,5 auf 6 Prozent, hatte die Bonus Pensionskasse dazu Mitte Juli mitgeteilt.

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