Generali 2015 mit Gewinnanstieg um 21,6 Prozent auf 2 Mrd. Euro

Der italienische Versicherungskonzern Generali hat 2015 den Gewinn um 21,6 Prozent auf 2,03 Mrd. Euro gegenüber 2014 gesteigert. Das ist das beste Ergebnis der vergangenen acht Jahre, teilte das Unternehmen am Freitag mit.

Das operative Ergebnis kletterte um 6,1 Prozent auf 4,784 Mrd. Euro. Der Konzern wird eine Dividende von 0,72 Euro pro Aktie ausschütten, was einem Plus von 20 Prozent gegenüber 2014 entspricht.
Die Prämieneinnahmen kletterten um 4,6 Prozent auf 74 Mrd. Euro. Im Lebensversicherungsbereich meldete Generali ein Wachstum bei den Prämieneinnahmen von 6,2 Prozent auf 53,2 Mrd. Euro. Im Schadenversicherungsbereich kam es bei den Prämieneinnahmen zu einem Plus von 0,8 Prozent auf 20,868 Mrd. Euro.
"Trotz des schwierigen makroökonomischen Umfelds und der hohen Volatilität der Finanzmärkte wird Generali 2016 weiterhin Initiativen zur Förderung der neuen Entwicklungsphase ergreifen", hieß es in einer am Freitag veröffentlichten Presseaussendung.
"Ein Dividendenwachstum von 20 Prozent ist der beste Start für den neuen CEO Philippe Donnet", so Generali-Verwaltungsratspräsident Gabriele Galateri. Donnet ist am Donnerstag zum neuen Konzernchef ernannt worden. Der 55-Jährige ist seit 2013 Italien-Chef des Triester Versicherungskonzerns.
Der Generali-Verwaltungsrat ernannte zudem Finanzdirektor Alberto Minali zum Generaldirektor. Donnets Vorgänger Mario Greco wurde im Jänner vom Versicherer Zurich Insurance Group abgeworben. Die Unsicherheit über die Nachfolge hatte die Generali-Aktie zuletzt deutlich belastet.

Frankfurt (APA/Reuters) - Börsianer dürften in der neuen Woche bange Blicke nach Frankfurt werfen. Dort entscheidet die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag über ihren weiteren geldpolitischen Kurs und hat damit auch das Wohl und Wehe des Aktienmarktes in der Hand. Erwartungen, dass die Zentralbank bald die Zinsen erhöht, hatten den Euro zuletzt auf ein Drei-Jahres-Hoch getrieben und den Dax zeitweise ausgebremst.
 

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EZB-Chef Draghi hält die Anleger in Atem

Bochum/Essen (APA/Reuters) - Thyssenkrupp-Gegner und -Befürworter haben sich anlässlich der Haufversammlung von Thyssenkrupp wegen der Zerschlagung des Mischkonzerns nichts geschenkt. Wie erwartet gab es scharfe Kritik von Investoren am Kurs von Vorstandschef Heinrich Hiesinger, der kein Freund einer Aufspaltung ist.
 

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Heftiger Schlagabtausch der Investoren auf Thyssen-HV

München (APA/Reuters) - Nach Schätzungen von Versicherungsmathematikern kommen auf die Assekuranz nach dem Orkan "Friederike" in Deutschland Zahlungen von rund 800 Mio. Euro zu. Das ergebe sich aus dem Modell, mit dem die Kölner Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) die Kosten von Stürmen in Deutschland berechnet, erklärte Versicherungsmathematiker Onnen Siems am Freitag.
 

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"Friederike" verursacht 800 Millionen Euro Schaden