General Electric ringt mit niedrigem Ölpreis und starkem Dollar

Die anhaltende Flaute in der Ölbranche und der starke Dollar haben den US-Großkonzern General Electric (GE) zum Jahresende belastet. Zudem verlief der Start ins laufende Jahr holprig. Die ersten Wochen des Jahres seien besonders unberechenbar gewesen, sagte General-Electric-Chef Jeff Immelt am Freitag in Fairfield.

Er setzt aber darauf, dass es im laufenden Jahr genügend Wachstum gibt, von dem der Konzern profitieren kann und bestätigte deshalb die Prognosen für 2016.

Im vierten Quartal fiel der operative Gewinn um 8 Prozent auf 5,5 Mrd. Dollar (5 Mrd. Euro). Der Umsatz im Industriegeschäft ging um 1 Prozent auf 31,4 Mrd. Dollar zurück. Das Unternehmen, das zum Beispiel im Kraftwerksgeschäft, bei der Ausrüstung von Ölkonzernen oder in der Medizintechnik mit Siemens konkurriert, richtet sich zurzeit vor allem auf das Industriesparte aus.

Die Trennung vom einst so wichtigen Finanzsegment ist fast abgeschlossen und in der vergangenen Woche hatte der US-Konzern den Verkauf der Haushaltsgerätesparte an den chinesischen Konzern Haier für 5,4 Mrd. Dollar bekanntgegeben. Am Aktienmarkt kamen die Zahlen und die vorsichtigen Aussagen zum Jahresstart nicht gut an. Das Papier gab vorbörslich leicht nach.

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