General Electric verdient im Konzernumbau weniger

Fairfield (Connecticut) - Der US-Großkonzern General Electric (GE) muss einen deutlichen Gewinnrückgang hinnehmen. Im dritten Quartal fiel der Überschuss verglichen mit dem Vorjahreswert um 29 Prozent auf 2,5 Mrd. Dollar (2,2 Mrd Euro). Der Umsatz schrumpfte um ein Prozent auf 31,7 Mrd. Dollar. GE steckt mitten im Großumbau, der Konzern konzentriert sich auf Industrie und zieht sich aus Finanzdienstleistungen zurück.

Um Sonderkosten bereinigt, stieg der Gewinn um drei Prozent auf 2,9 Milliarden Dollar und übertraf damit die Erwartungen der Analysten. "In einem schwankungsvollen Marktumfeld hat sich GE gut geschlagen", kommentierte Vorstandschef Jeff Immelt. Fortschritte gab es im Industriegeschäft. Dank gestiegener Verkäufe in der Transport- und Flugzeugsparte gelang es hier - trotz schwachem Absatz von Öl- und Gasförderausrüstung - den operativen Gewinn um fünf Prozent auf 4,5 Milliarden Dollar zu erhöhen.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Lufthansa kann nach Einschätzung eines Experten noch in diesem Jahr mit der Genehmigung der EU-Kommission für den Kauf eines großen Teils der insolventen Air Berlin rechnen - aber nur unter harten Bedingungen. "Es wird Auflagen geben, die noch über die Abgabe von Slots hinausgehen dürften", erklärte Luftfahrtexperte Ulrich Schulte-Strathaus am Dienstag bei einer Branchenkonferenz in Frankfurt.
 

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Lufthansa muss mit harten EU-Auflagen rechnen

Dallas (Texas)/New York (APA/Reuters) - Der US-Telekomkonzern AT&T will nach dem Einspruch der US-Regierung die geplante milliardenschwere Übernahme des Medienkonzerns Time Warner vor Gericht durchboxen. AT&Ts Prozessanwalt Dan Petrocelli sagte dem Sender CNBC am Dienstag, dass das Fusionsvorhaben keine Bedrohung für die Verbraucher darstelle. Die Klage des Justizministeriums sei deshalb "töricht".
 

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AT&T-Anwalt will für Time-Warner-Kauf vor Gericht ziehen

Wien/Wels (APA) - Der oberösterreichische Industrielle Stefan Pierer hat über ihm nahestehende Gesellschaften seinen Anteil an der KTM Industries AG weiter aufgestockt. Die Pierer Industrie AG habe von Organen der KTM Industries AG sowie von der Gesellschaft nahestehenden Personen insgesamt 12,2 Mio. Aktien zu je 4,80 Euro/Aktie erworben. Das entspreche rund 5,42 Prozent des Grundkapitals.
 

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Pierer stockt bei KTM Industries auf