General Electric verdient im Konzernumbau weniger

Fairfield (Connecticut) - Der US-Großkonzern General Electric (GE) muss einen deutlichen Gewinnrückgang hinnehmen. Im dritten Quartal fiel der Überschuss verglichen mit dem Vorjahreswert um 29 Prozent auf 2,5 Mrd. Dollar (2,2 Mrd Euro). Der Umsatz schrumpfte um ein Prozent auf 31,7 Mrd. Dollar. GE steckt mitten im Großumbau, der Konzern konzentriert sich auf Industrie und zieht sich aus Finanzdienstleistungen zurück.

Um Sonderkosten bereinigt, stieg der Gewinn um drei Prozent auf 2,9 Milliarden Dollar und übertraf damit die Erwartungen der Analysten. "In einem schwankungsvollen Marktumfeld hat sich GE gut geschlagen", kommentierte Vorstandschef Jeff Immelt. Fortschritte gab es im Industriegeschäft. Dank gestiegener Verkäufe in der Transport- und Flugzeugsparte gelang es hier - trotz schwachem Absatz von Öl- und Gasförderausrüstung - den operativen Gewinn um fünf Prozent auf 4,5 Milliarden Dollar zu erhöhen.

Wien/Lissabon (APA) - Noch heuer könnte es auf EU-Ebene eine Grundlage für die Besteuerung digitaler Betriebsstätten - und damit international tätiger Konzerne wie Amazon ohne Sitz in allen Ländern - geben, ist Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) nach seinem Gespräch mit Eurogruppen-Vorsitzenden Mario Centeno zuversichtlich. In dieser Frage sei man auf einer Linie. Die EU-Kommission arbeite an einer Definition.
 

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Löger hofft noch heuer auf EU-Bestimmung zu digitaler Betriebsstätte

Cupertino (Kalifornien) (APA/dpa) - Im französischen Rechtsstreit um Demonstrationen in Läden des US-Technologiekonzerns Apple haben sich Globalisierungsgegner des Netzwerkes Attac nach eigener Einschätzung durchgesetzt. Ein Gericht in Paris wies am Freitag das Ansinnen des US-Konzerns ab, Attac-Mitgliedern unter einer Strafandrohung von 150.000 Euro Aktionen in den französischen Geschäften zu verbieten.
 

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Kein Hausverbot für Globalisierungsgegner in Apple-Läden

Moskau (APA/dpa) - Der russische Milliardär Oleg Deripaska (50) gibt die Führung beim Aluminiumhersteller Rusal und dessen Mutter En+ ab. Hintergrund ist ein Machtkampf um den wichtigen Konzern Norilsk Nickel. Rusal kündigte am Freitag bei der Vorlage des Jahresberichts 2017 an, das Unternehmen wolle mit der Holding Interros des Oligarchen Wladimir Potanin um die Kontrolle über den Nickelproduzenten streiten.
 

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Oligarch Deripaska gibt Führung beim Aluminiumriesen Rusal ab