General Electric verkauft Haushaltsgeräte-Sparte nach China

Der US-Konzern General Electric (GE) treibt mit dem milliardenschweren Verkauf seiner Haushaltsgeräte-Sparte seinen Konzernumbau voran. Die chinesische Firma Qingdao Haier kauft das Geschäft mit Kühlschränken, Geschirrspülern und oder Waschmaschinen für 5,4 Mrd. Dollar (5 Mrd. Euro) in bar, wie der US-Konzern heute, Freitag, bekanntgab.

Für Haier ist es die größte jemals getätigte Akquisition. Die Wettbewerbsbehörden müssen noch zustimmen. General Electric will sich künftig stärker auf die Industrie und das Digitalgeschäft konzentrieren.

Haier legt für das GE-Geschäft deutlich mehr auf den Tisch als es Electrolux wollte: Erst im Dezember war die Übernahme der Sparte durch die schwedische AEG-Mutter für geplante 3,3 Mrd. Dollar geplatzt. Damals hatte es Einwände des US-Justizministeriums gegeben, das Preiserhöhungen für die Verbraucher befürchtete. Demnach stellen Electrolux, GE und der größere Kitchenaid-Anbieter Whirlpool mehr als 90 Prozent aller größeren Küchengeräte her. Die GE-Haushaltsgerätesparte machte 2014 einen Umsatz von 5,9 Mrd. Dollar und beschäftigte weltweit 12.000 Mitarbeiter, den Großteil in den USA.

Einem Medienbericht zufolge hatte Haier in einem Bieterwettbewerb mehrere andere Interessenten ausgestochen. GE rechnet nach eigenen Angaben durch die Transaktion mit einem Nachsteuer-Gewinn von 20 Cent je Aktie. Dieser soll in die Restrukturierung gesteckt werden.

Sofia (APA/AFP) - In Bulgarien fürchten Landwirte wegen des stark gesunkenen Verkaufspreises von Rosenblättern um ihre Existenz. In den vergangenen Jahren habe ein Kilo Rosenblätter bis zu 6 Lew (3 Euro) eingebracht, heuer liege der Preis bei nur noch 1,30 Lew, sagte der bulgarische Landwirtschaftsminister Rumen Poroschanow am Montag dem Fernsehsender BNT.
 

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Preisverfall für Rosenblätter: Bauern in Bulgarien bangen um Existenz

München (APA/Reuters) - Der deutsche Autozulieferer Grammer kauft in den USA zu. Das Unternehmen zahlt rund 271 Mio. Dollar (230 Mio. Euro) einschließlich Schulden für den Kunststoff-Spezialisten Toledo Molding & Die (TMD) aus dem US-Bundesstaat Ohio, wie Grammer am Dienstag mitteilte.
 

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Autozulieferer Grammer kauft Kunststoffteile-Hersteller aus den USA

San Jose (Kalifornien) (APA/Reuters) - Der US-Softwarekonzern Adobe wagt den größten Deal seit fast zehn Jahren. Für knapp 1,7 Mrd. Dollar (1,5 Mrd. Euro) werde der Einzelhandelsspezialist Magento Commerce vom Finanzinvestor Permira übernommen, teilten die US-Amerikaner in der Nacht zu Dienstag mit.
 

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US-Softwarekonzern Adobe stemmt größten Zukauf seit zehn Jahren