Gemeinsame Forschung mit China soll deutschen Unternehmen helfen

(Reuters) - Die Bundesregierung will mit deutsch-chinesischen Forschungsprojekten zur Stadtentwicklung Unternehmen neue Absatzmärkte erschließen. An diesem Freitag wollen Forschungsministerin Johanna Wanka und ihr chinesischer Kollege Wan Gang im Rahmen der deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen ein Abkommen zur "Zukunftsstadt" unterzeichnen. Es geht dabei vor allem um den Schutz von Gewässern, des Bodens und der Luft.

Ziel seien Lösungen, die auf Umwelttechnik deutscher Unternehmen aufbauten, erklärte das Forschungsministerium am Donnerstag. Zwar seien am Forschungsabkommen keine Unternehmen direkt beteiligt. Die Zusammenarbeit solle aber den Boden für entsprechende Investitionen bereiten.

China hat nach einem rasanten Wirtschaftswachstum große Umweltprobleme. In vielen Städten gibt es dichten Smog. Zu den vorrangigen Zielen der chinesischen Regierung zählt ein besserer Umweltschutz.

Ein Beispiel für deutsche Umwelttechnik in China ist eine Abwasseraufbereitungsanlage in Qingdao. Die mit deutschen und chinesischen Fördermitteln errichtete Anlage, die im April ihren Betrieb aufnahm, kann leicht verschmutztes Wasser aus Duschen und Waschmaschinen für Toilettenspülungen recyceln. Dadurch können 40 Prozent des Wasserverbrauchs eingespart werden. Die Anlage erzeugt auch Biogas aus verschmutzten Wasser und Bioabfällen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro