Geldautomatenhochzeit Diebold-Wincor glückt in letzter Minute

Die Übernahme des deutschen Geldautomatenherstellers Wincor Nixdorf ist im letzten Moment doch noch geglückt. Am Ende der Annahmefrist am Donnerstag um 24 Uhr hätten die Aktionäre dem US-Konkurrenten Diebold 68,9 Prozent der Wincor-Anteile zum Kauf angedient, wie Diebold am Mittwoch mitteilte.

Nötig waren mindestens 67,6 Prozent. Zusammen mit den Aktien im Wincor-Bestand hätte Diebold-Chef Andy Mattes dann genau die Mindestquote von 75 Prozent erreicht.
Die Anteilseigner hatten Diebold in den vergangenen Wochen zappeln lassen. Bis wenige Stunden vor Ablauf der Annahmefrist hatte Mattes lediglich rund 48 Prozent der Anteile sicher.
Diebold bietet für jede der 30 Millionen frei gehandelten Wincor-Aktien 38,98 Euro in bar sowie 0,434 eigene Aktien. Das Wincor-Management hat sich hinter die Übernahme gestellt.

Berlin/Frankfurt (APA/dpa) - Der irische Billigflieger Ryanair hat die Gewerkschaft Verdi als Verhandlungspartner für das in Deutschland stationierte Kabinenpersonal anerkannt. Die Gewerkschaft will nun zügig Tarifverhandlungen aufnehmen, wie sie am Mittwoch mitteilte.
 

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Ryanair erkennt Verdi als Verhandlungspartner für Kabine an

München (APA/Reuters) - Die deutsche Internet-Kleinanzeigenbörse Scout24 will mit der Übernahme des Vergleichsportals Finanzcheck.de künftig mehr an Gebrauchtwagen-Krediten verdienen. Der Münchner Betreiber der Portale autoscout24.de und immobilienscout24.de zahlt für den defizitären Ratenkredit-Vermittler 285 Millionen Euro.
 

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Scout24 kauft Vergleichsportal Finanzcheck.de

Washington/Berlin (APA/Reuters) - IWF-Chefin Christine Lagarde hat US-Präsident Donald Trump vor einer Eskalation des Handelsstreits gewarnt. "Die Spannungen in der Handelspolitik haben bereits ihre Spuren hinterlassen, das Ausmaß der Schäden aber hängt davon ab, was die Politik als Nächstes tut", schrieb Lagarde in einem am Mittwoch veröffentlichen Blog im Vorfeld des G-20-Finanzministertreffens am Wochenende in Buenos Aires.
 

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IWF-Chefin Lagarde - Handelsstreit dürfte USA am härtesten treffen