Geistiges Eigentum: Österreich bei Markenanmeldungen auf Rang 4 in EU

Brüssel - Österreich liegt bei den Markenanmeldungen bezogen auf eine Million Einwohner eines Landes auf Rang vier unter den 28 EU-Staaten. Laut Eurostat-Daten vom Montag über das Geistige Eigentum verzeichnete Luxemburg 2015 mit 2.190 Markenanmeldungen pro einer Million Bürger mit Abstand die höchste Zahl, gefolgt von Malta (960) und Zypern (652). Schlusslicht ist Griechenland (72).

Im Vorjahr gingen beim EU-Amt für geistiges Eigentum (EUIPO) 89.420 Markenschutzanträge aus den einzelnen Staaten der Union ein. Das sind vier Mal mehr als Mitte der 1990er-Jahre. In den vergangenen Jahren hat die Zahl der Anmeldungen von Unionsmarken stetig zugenommen, abgesehen von einem Rückgang im Jahr 2008 aufgrund der Wirtschafts- und Finanzkrise.

2015 entfielen fast 70 Prozent der insgesamt 130.385 Anmeldungen beim EUIPO auf EU-Mitgliedsländer. Hinter der EU kamen die meisten Anmeldungen aus den USA (16.881), gefolgt von China (4.153), der Schweiz (3.997) und Japan (2.593).

Auf EU-Ebene war Deutschland in absoluten Zahlen bei den Markenanmeldungen mit 20.447 an der Spitze, gefolgt von Großbritannien (12.527), Italien (9.941), Spanien (9.406), Frankreich (7.907), den Niederlanden (4.543), Polen (3.665) und ÖSTERREICH (2.961).

Dann folgen Schweden (2.886), Belgien (2.249), Dänemark (1.750), Finnland (1.370), Portugal (1.329), Luxemburg (1.233), Irland (1.042), Tschechien (992), Griechenland (776), Bulgarien (653), Rumänien (652), Ungarn (564), Zypern (421), Malta (412), Slowakei (363), Estland (352), Slowenien (294), Litauen (270), Lettland (160) und Kroatien (133).

Frankfurt/Ludwigshafen (APA/Reuters) - BASF spricht über eine Fusion seiner Öl- und Gas-Tochter Wintershall mit der vom russischen Milliardär Michail Fridman kontrollierten Dea AG. BASF würde die Aktienmehrheit an einem fusionierten Unternehmen halten, teilte der deutsche Konzern am Freitag mit. Mittelfristig sei ein Börsengang des Gemeinschaftsunternehmens eine Option.
 

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BASF spricht über Fusion der Tochter Wintershall mit Dea

Frankfurt (APA/Reuters) - Eine neue Vorschrift zur Bilanzierung droht die Banken zu belasten. Basierend auf Informationen direkt überwachter Geldhäuser, die besser auf die Umstellung vorbereitet seien, betrage die negative Auswirkung auf die harte Kernkapitalquote (CET 1) im Schnitt geschätzte 40 Basispunkte, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag mit.
 

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EZB - Neue Bilanzierungsregel knabbert Banken-Kapitaldecke an

Bonn/Frankfurt (APA/dpa) - Die Preisexplosion für innerdeutsche Flugtickets nach der Air-Berlin-Pleite ruft das deutsche Bundeskartellamt auf den Plan. Die Wettbewerbsbehörde hat entschieden, die Preise beim Branchenprimus, der AUA-Mutter Lufthansa, zu prüfen.
 

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Deutsches Kartellamt prüft Lufthansa-Preise nach Air-Berlin-Pleite